Sarah Spiele
02. December 2025
Bisher war ich zwar nicht zufrieden, konnte mich aber eigentlich nicht beschweren. In der Praxis habe ich mich nie herzlich empfangen gefühlt, es war auch nie viel Zeit für die Untersuchung/Behandlung, aber es war effizient. Nun wurde ich mit akuten Beschwerden abgelehnt, ich solle mir in einer anderen Praxis als dort nicht bekannte Patientin doch versuchen einen Termin geben zu lassen oder halt einfach eine Schmerzspritze beim Hausarzt, denn eine Diagnose würde jetzt im Dezember vor Weihnachten eh nicht mehr gestellt werden. Ich verstehe, dass auch Praxen und behandelnde ÄrztInnen durch das Gesundheitssystem an ihre Grenzen kommen. Aber das sollte nicht auf Kosten der PatientInnen geschehen. Eine Empfehlung einfach zur Schmerzmedikation ohne Untersuchung und Diagnostik, eine pauschale Aussage, dass es jetzt eh nicht mehr zu einer Diagnose kommt - höchst unprofessionell.