Riko Dumke
15. May 2026
Was ist aus dem Seelower Krankenhaus nur geworden? Ich bin fassungslos über die Zustände auf Station 2.Meine Mutter musste wegen einer Koloskopie in die Klinik.Erste Untersuchung erfolgte.alles ok.Kann nach Hause,hieß es von einem Arzt.Doch änderte sich die Situation:plötzlich viel Blutverlust im Darmbereich.Sie lag 3 Tage im KH ,auch wegen Feiertag,ohne zu wissen, was los ist.Ich als Sohn wollte gern Informationen über den Zustand meiner Mutter.Schwestern gefragt,wann Arzt erreichbar ist.Versuchen Sie es selber in der Besuchszeit,hieß es.Schwestern geben keine Auskunft.Sah dann Tatsache einen Arzt.Schwer zu verstehen.ok,es war kein Deutscher.Ich verstand nur,das soweit alles ok ist,und es übliche Blutungen sind.Dann wurde plötzlich noch einmal eine Koloskopie angesetzt.Warum?Keine Informationen.Meine Mutter hatte starke Schmerzen.Ständig viel Blutverlust.Nachts dann plötzlich Monitorüberwachung und Bluttransfusionen sowie Schmerzmittel.Informationen von einem Arzt warum plötzlich diese Maßnahmen,Fehlanzeige.Untersuchung fand dann erneut statt.Plötzlich fand man etwas!Warum nicht beim ersten Mal?Aber Informationen über Diagnose erhielt unsere Mutter nicht. Ich dann regelgerecht zur Besucherzeit um 14 Uhr am gleichen Tag um ein Arztgespräch gebeten.Ja,ein Arzt kommt in wenigen Minuten.Nach knapp 1h noch kein Arzt.Ich zur Information, nachgefragt,warum es so lange dauert.Nunja,ich sei nicht der einzigste Sohn,der Auskunft über seine Mutter haben möchte!Pfleger hatte wohl ganz schlechten Tag.Es wäre gerade Übergabe,und es könne dauern,bis der Arzt kommt.Außerdem hat er es satt,immer den Kopf für die Ärzte hinhalten zu müssen!Ich der Freundlichkeit Wegen des Pflegers zu Ihm gesagt,dass ich meine Mutter aus dem KH mitnehme und die Antwort:Gerne doch,es hält mich keiner auf.Das war durchaus frech.Ich ging in das Zimmer und wollte meine Mutter Ihre Sachen packen.30 Sekunden später kam der Behandelnde Arzt!Was ich für ein Problem habe....Ich sagte nichts mehr,es wäre eskaliert.Er erklärte, warum und weshalb diese neue Diagnose sich herausstellte.Und Ich habe Ihn dann gefragt,was daran nun so schlimm war,in 3 Sätzen uns mitzuteilen, was mit meiner Mutter ist.Ich sagte ihn anschließend,das Sie meine Mutter 5 Tage im unklaren ließen,und sie mit teils starken Schmerzen regelrecht in Panik verfallen ist.Das hätte man mit diesen 3 Sätzen über die neue Diagnose Ihr ersparen können! Es gibt ein gewaltiges Kommunikationsproblem zwischen Patienten/Angehörigen und den Schwestern und erst recht mit den Ärzten. Im übrigen kam der Pfleger,mit dem es etwas Ärger gab,nach dem Arztbesuch an die Tür vom Zimmer meiner Mutter,und sagte mit einem süffisanten Lächeln im Gesicht,Bitte sehr!,und ließ die Tür wieder zufallen..Was ich von dieser Reaktion halte,schreibe ich hier lieber nicht. Aber es gibt auch positives:die polnische Schwester,deren Name ich leider nicht weiß,und auch die anderen ausländischen Schwestern und wenige Deutsche sind TOP!Die Polnische Schwester hat meine Mutti wieder aufgebaut. DANKE dafür an Sie! Das Team von der Endoskopie ist ebenfalls super nett.Danke auch an Sie.Fazit :Wenn die Menschlichkeit wegen Profitgier und Einsparungszwang auf der Strecke bleibt,tun mir die schwächsten in der Kette,die Patienten,fürchterlich leid,und ich hoffe,das ich so etwas nicht erleben muss.