Hallo, ich bin eigentlich ein Mensch der sehr Verständnisvoll mit vielem umgehen kann, aber nach gestern Abend in der Notaufnahme mit meiner Tochter ist mein Verständnis nicht mehr so positiv gestimmt. Nachdem meine Tochter, auf einer Auslandsfahrt unglücklich gestürzt war und nicht ordnungsgemäß gehandeltwurde, da ihr Fuß eine ordentliche Schwellung, dunkelblaue Stellen zeigte und sie starke Schmerzen beim Laufen hat, beschloss ich mit ihr nach Ankunft direkt ins Krankenhaus zu fahren um es medizinisch abklären zu lassen. Es waren tatsächlich nur vereinzelt 2 bis drei Patienten im Wartebereich . Ich stand an der Notaufnahme und vor mir ein Paar, wo die junge Frau, ebenfalls eine deutliche Verletzung hatte. Ich klingelte und es kamen zwei Schwestern, ich ließ erstmal dem Paar den Vortritt, da sie einfach vom Bereitschaftsdienst vor der Notaufnahme abgestellt wurden. Sie wurden sehr schnell mit ein paar Worten stehen gelassen, dann wurde von der einen Dame vor mir über die Patientin gesprochen. Dann wurde ich gefragt, ob ich dazugehöre ich verneinte dies. Ich wurde gefragt warum ich hier sei, darauf habe ich erklärt weshalb, Antwort warum ich nicht morgen gekommen wäre, ich dann weil meine Tochter seit Mittwoch mit dieser Verletzung läuft. Dann kam der Arzt, als ich ihm erklären wollte was passiert ist, wurde mir prompt ins Wort gefallen, mit der selben Aussage wieso ich heute hier wäre, darauf sagte ich ihm in einem noch freundlichen Ton, das der Fuß medizinisch untersucht werden muss und warum man darüber diskutieren muss. Er dann aus dem Raum raus zu dem Paar an mir vorbei und meinte in einem er diskutiere nicht, fragte nach dem Namen meiner Tochter und brüllte den dann quer durch den Wartebereich, sie kam darauf. Er redete dann mit dem Paar die ebenfalls, verärgert über die Art und Weise war kurz mit ihnen, nahm meine Tochter und ging ohne ein Wort zu mir mit meiner Tochter zum Röntgen, worauf die eine Frau in der Notaufnahme ( die einzige freundliche Person an dem Abend ) meine Tochter zurück rief nach dem ich gefragt hatte ob sie noch weitere Fragen habe und sie meinte er dürfte meine Tochter nicht ohne mich mitnehmen, allein vom rechtlich her. Also wir alles fertig gemacht und sind dann zum Röntgen, der Arzt an uns vorbei und meinte wir sollen dann vorne warten. Dann kam der Herr vom Röntgen, ich sage noch ob ich nichts ausfüllen muss, er nein das könne meine Tochter sie wäre ja alt genug, meine Tochter völlig überfordert und übermüdet, wusste nicht was sie machen soll, darauf kam er raus sie habe keinen Bock, ich soll das ausfüllen , was ich ohnehin unterschreiben musste, da sie nicht volljährig ist. Danach sind wir zum warten, es dauerte nicht lange, kam der Arzt rief uns und beim laufen, sagte er ja da wäre nix gebrochen sonst könnte sie ja auch nicht laufen und sagt dann ja er sagt dazu auch nix mehr, sie bekommt jetzt ein Verband. Wir mit noch einem Mann in einen Raum rein, der Arzt sie bekommt ein Verband, hochlegen und kühlen und ein Bericht geht an die Berufsgenossenschaft, ich solle doch nochmal mit der Schule sprechen Dauer 4- 6 Wochen . Dann wollte er gehen, ich frage wie oft und wie lange der Verband gemacht werden muss, ja jeden Tag dreht sich Rum und geht. Kein Bericht nichts haben wir bekommen und der andere Herr der den Verband angelegt hatte, der hatte auch kein Bock, hat die Salbe und den Verband drauf geklatscht und wir durften gehen. Ohne eine Erklärung was jetzt überhaupt mit dem Fuß ist noch habe ich ein Bericht oder eine Sportbefreiung. Es stehen überall diese Schilder mit psychischer oder körperlicher Gewalt am Personal, versteht mich bitte nicht falsch, ich mag so einen Umgang absolut nicht, aber dann sollte man aber auch vom Personal einen dementsprechenden Umgang erwarten dürfen, wenn der gegenüber freundlich und respektvoll ist und bleibt, was gestern absolut nicht der Fall war .
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
In den letzten Tagen im Leben meiner Mutter durften wir im Krankenhaus Groß-Umstadt unglaublich viel Menschlichkeit und Fürsorge erfahren – dafür sind wir von Herzen dankbar.
Schon das neue Gebäude mit seinem schönen Ausblick hat etwas Beruhigendes und gibt einem in schweren Momenten ein wenig Halt. Viel wichtiger aber war die Art, wie dort mit uns und vor allem mit meiner Mutter umgegangen wurde.
Das Team der Station 3b war außergewöhnlich: immer freundlich, zugewandt, respektvoll und mit echtem Mitgefühl. Man hatte nie das Gefühl, nur „Patient“ zu sein – sondern als Mensch gesehen zu werden. Gerade in dieser Zeit bedeutet das mehr, als man in Worte fassen kann.
Ein ganz besonderer Dank gilt dem Chefarzt der Intensivstation, Herrn Dr. Koniordos. Seine ruhige, besonnene Art, sein Zuhören und die Fähigkeit, gemeinsam tragfähige Entscheidungen zu treffen, haben uns sehr geholfen und Vertrauen gegeben.
Ebenso danken wir Frau Oran von der Sozialberatung für ihr großes Engagement und ihre Unterstützung in einer für uns sehr belastenden Situation.
Meine Mutter wurde bis zuletzt würdevoll begleitet – und wir als Angehörige ebenso.
Das werden wir nicht vergessen.
Vielen Dank für alles!
Ich habe selten so eine enttäuschende und belastende Erfahrung mit einem Krankenhaus gemacht.
Mir wurde ein geplanter Kaiserschnitt zugesagt, inklusive Aufklärung, Unterlagen und festem Termin. Noch wenige Tage vor dem Eingriff war ich vor Ort, es wurde mir erklärt, wie alles abläuft – kein einziges Wort darüber, dass es plötzlich ein „Risiko“ geben oder der Eingriff dort nicht stattfinden könne.
Dann, lediglich ca. 13–14 Stunden vor dem geplanten Kaiserschnitt, wurde mir telefonisch abgesagt. Ohne Vorbereitung, ohne Lösung, ohne jede Verantwortung. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Wehen.
Mir wurde am Telefon lapidar gesagt, ich könne „ja mal in Darmstadt anrufen“. Niemand aus dem Krankenhaus hat sich darum gekümmert, mir eine Alternative zu organisieren. Es hieß sogar, ein Arzt würde sich am nächsten Morgen telefonisch bei mir melden – dieser Anruf ist bis heute nie erfolgt.
Hätte ich mich darauf verlassen, wäre ich völlig alleine dagestanden.
Ich habe mich in dieser hochsensiblen Situation selbst darum kümmern müssen, ein anderes Krankenhaus zu finden – zum Glück erfolgreich. Dort wurde mein Kaiserschnitt am nächsten Morgen durchgeführt.
Was hier besonders erschreckend ist: fehlende Kommunikation, fehlende Planung, keine Verantwortung gegenüber einer schwangeren Frau kurz vor der Geburt. So etwas darf nicht passieren.
Dass die Geburtsstation inzwischen geschlossen wurde, wundert mich ehrlich gesagt nicht. Ich bin froh, dass zumindest keine andere Frau mehr in eine ähnliche Lage gebracht werden kann.
Für mich ist dieses Krankenhaus in diesem Bereich schlicht nicht empfehlenswert.