Kaiser Franz
13. March 2026
Der Arzt unterstellte mir wortwörtlich Medikamentenmissbrauch. Ich war heute morgen bei ihm um ein Rezept zu holen. Es hieß ich solle um 15:30 wieder kommen. Da ich es aufgrund von Nierenkoliken nicht mehr ausgehalten habe, bin ich zum Urologen gegangen und habe es mir dort verordnen lassen. Die Untersuchung ergab, dass ich einen sehr großen Stein auf der Niere habe. Mir wurde dann unterstellt, dass ich das Medikament doppelt verschrieben bekommen wollte, was schlichtweg nicht stimmt. Eine solche Unterstellung hätte man machen können, wenn ich um 15:30 erschienen wäre um von ihm nochmals das gleiche Medikament zu bekommen. Es vergeht nahezu kein Zeitraum an dem ich nicht ohne Nierensteine bin, weshalb ich darauf angewiesen bin. Der Arzt hat am Telefon am Empfang dann noch vorgelesen, was ich in letzter bekommen habe (das weiss ich weil er den Hörer von der Assistenz aus der Hand gerissen hat) Nachdem ich ihm die Situation sachlich erklären wollte hat er den Hörer aufgeschmissen. Ich fühle mich derart verachtet, dass ich am überlegen bin hier rechtlich vorzugehen. Am Telefon im Empfangsbereich vertrauliche Daten vorzulesen (hat meinen Namen sogar erwähnt) und die Unterstellung von Medikamentenmissbrauch sind rechtlich anfechtbare Dinge. Lieber Herr Doktor, ich weiss nicht ob sie einen schlechten Tag hatten, das kann passieren aber ich würde mich über eine Entschuldigung sehr freuen.