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13. March 2026
Ich war heute mit meiner Oma hier. Sie wurde zuvor im KH behandelt und sollte sich nach drei Tagen hier zur Kontrolle vorstellen. Mit dem Arzt selbst lief alles sehr gut, er war freundlich, kompetent und hat den weiteren Ablauf verständlich erklärt. Laut seiner Aussage sollte meine Oma Ende März oder Anfang April noch einmal zur Kontrolle kommen, um den Heilungsverlauf zu überprüfen. Wenn dann alles in Ordnung ist, sollte nach 6 Wochen eine weitere Kontrolle stattfinden. Das Problem entstand anschließend im Gipsraum. Dort waren drei MA:innen anwesend, als wir danach einen Termin vereinbaren wollten, wurde uns jedoch nur Mitte April angeboten. Ich habe höflich darauf hingewiesen, dass das zu spät ist, da laut Arzt vorher eine Kontrolle stattfinden soll und dass die MA:innen selbst im Raum waren, als er das gesagt hat. Trotzdem wurde sich quer gestellt und gesagt, dass kein früherer Termin möglich sei und ich sonst nach AZ fahren müsste. Eine Mitarbeiterin verließ daraufhin kommentarlos den Raum. Als sie draußen war, drehte sie sich noch einmal an der Tür um und fuhr mich in sehr lautem Ton an, ob ich nicht sehen würde, dass sie gerade rausläuft und ich den Kinderwagen nicht wegziehen würde. Dieser Tonfall war absolut unangemessen, zumal sie problemlos den Raum verlassen hat. Daraufhin wurde ich natürlich auch sauer und habe sie angefahren, wie sie denn mit mir redet.Kurz darauf wollte auch eine zweite Mitarbeiterin kommentarlos den Raum verlassen. Als ich nachfragte, ob meine Oma denn jetzt fertig sei, bekam ich eine patzige und sehr laute Antwort, dass sie mir schon Bescheid sagen würde, wenn meine Oma fertig sei. Auch hier habe ich dann im selben Tonfall geantwortet, was das denn für eine Art und Weise ist zu reden. Daraufhin begann erneut eine Diskussion wg des Termins und warum ich nicht einfach nach AZ fahren würde. Ich habe noch einmal darauf hingewiesen, dass der Arzt selbst gesagt hat, ich solle zu seinem Kollegen kommen. Daraufhin wurde mir in einem fast drohenden Ton gesagt, man könne auch den Arzt holen. Ich habe darauf geantwortet, dass sie das gerne tun kann. Einige Minuten später kam der Arzt in den Raum und stellte sich selbstverständlich hinter seine MA:in. Mir wurde dann gesagt, ich könne entw nach AZ fahren oder zur Radiologie gehen und den Befund anschl.mit dem Hausarzt besprechen. Daraufhin habe ich gesagt, dass man mir dann den Termin in AZ geben soll. Das Verhalten und vor allem der Tonfall der MA:innen war sehr respektlos, laut und unnötig provokant. Natürlich wird eine Diskussion irgendwann hitziger, wenn man mehrfach in diesem Ton angesprochen wird, das muss man sich als Angehöriger einer verletzten älteren Person nicht gefallen lassen.Sehr schade, denn die Ärzte dort sind wirklich freundlich und kompetent. Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass die Ärzte überhaupt mitbekommen, wie die Terminvergabe teilweise abläuft und wie mit Patienten gesprochen wird. Ich habe noch an diesem Tag von einer anderen MA einen Termin in Kibo bekommen. Auch von anderen habe ich bereits mehrfach gehört, dass der Umgangston gegenüber Patienten ähnlich problematisch sein soll. Es handelt sich hier auch immer um die selben, die so mit den Patienten umgehen. Ich möchte ausdrücklich, dass diese Beschwerde an Herrn Dr. Dörr herangetragen wird! Ich werde es auch nochmals persönlich in der Praxis ansprechen! Mir ist es auch unverständlich, warum man zu dritt in einem Gipsraum muss. Eine Arztpraxis sollte Patienten helfen und sie in einer ohnehin schwierigen Situation unterstützen. Ein respektvoller und professioneller Umgang sollte dabei selbstverständlich sein.Ich werde mir auch offen halten, mich bei der Krankenkasse (schließlich werden die Arztpraxen von diesen bezahlt und nehmen Beschwerden sehr wohl ernst) oder der Ärztekammer zu beschweren. Wir Patienten sind so einem Verhalten nicht hilflos ausgeliefert! Ich kenne wirklich sehr viele, die die selben schlechten Erfahrungen machen mussten. Eventuell schließt man sich zusammen und macht eine Sammelbeschwerde daraus.