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Claudia Beyer
08. May 2026
Dem Krankenhaus fehlt offensichtlich eine direkte Konkurrenz, das wäre jedenfalls der "beste Erklärungsversuch" für alle die unzumutbaren , unprofessionellen, unfreundlichen , un-empahtischen Abläufe, die mein an Demenz erkrankten Vater und mit ihm meine sich aufoperungsvoll kümmernde und ihn täglich besuchende Mutter erleben mussten.
Seine Knie- Op ( durchgeführt durch einen super Belegarzt!)verlief gut, jedoch wurde anschließend mit beiden sehr respektlos umgegangen.
Von fehlender Information und Aufklärung angefangen bis hin zu unfassbaren Äußerungen durch die Visite, keiner adäquaten Beantwortung der Fragen und schnipppischen Antworten bekamen wir sehr den Eindruck, dass der einzelne Mensch dort wenig Wert ist und es ein reines Zufallsglück ist, wenn man einen freundlichen Arzt antrifft.
Es scheint, als zähle einzig das Geld, anstatt medikamentös oder durchbÜbung/Geduld/Versuche zu probieren, einen Katheter wieder "abzugewöhnen" wurde direkt eine nächste Operation angesetzt. Bringt vermutlich mehr Geld....
Man kann vieles annehmen , mittragen und aushalten, wenn es ein freundliches Miteinander auf Augenhöhe gibt. Im St. Georg Klinikum aber leider konnten wir dies in 14 Tagen stationären Aufenthalts kaum erleben.
Ein Armutszeugnis für die Station und den Fachbereich.
Vorab möchte ich betonen, dass ich kein Mensch bin, der sich wegen Kleinigkeiten beschwert oder kein Verständnis für den Klinikalltag aufbringt. Im Gegenteil! Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass es im Krankenhausbetrieb zu Verzögerungen kommen kann, Notfälle Vorrang haben und das Personal unter hohem Zeitdruck arbeitet. Was ich jedoch am Tag meiner Operation erleben musste, hat nichts mehr mit vertretbaren Verzögerungen zu tun, sondern zeugt von massiven organisatorischen Mängeln und einer mangelnden Sorgfaltspflicht gegenüber dem Patienten. Ich bin am Tag meiner Operation pünktlich um 06:45 Uhr im Krankenhaus erschienen. Statt in ein reguläres Krankenzimmer wurde ich in eine Art Nebenraum bzw. „Abstellzimmer“ gebeten.
In diesem Raum standen drei Betten. Es gab weder eine Toilette noch eine Rufanlage (Klingel), um das Personal im Notfall zu verständigen. Mir wurde mitgeteilt, ich solle mich lediglich schnell umziehen, da es gleich losgehe. Ich zog mich also vollständig aus, verstaute meine Kleidung in der Tasche, legte das OP-Hemd an und wartete abholbereit im Bett. Erst um 10:00 Uhr schaute erstmals eine Pflegekraft nach mir und teilte mit, dass sich die Operation verzögere. Auf meinen Hinweis, dass ich dringend die Toilette aufsuchen müsse, wurde mir gesagt, ich solle mir ein Jäckchen über das OP-Hemd ziehen und über den öffentlichen Flur zur Toilette gehen. Dies war mir aufgrund des normalen Publikumsverkehrs und meiner Bekleidung äußerst unangenehm, was ich jedoch mangels Alternativen hinnahm.
Danach blieb ich bis 13:30 Uhr völlig mich selbst überlassen. Es fand keine weitere Kontrolle statt und ich hatte, wie erwähnt, keine Möglichkeit, Hilfe herbeizurufen, falls es notwendig gewesen wäre. Um 13:30 Uhr erschienen zwei Pfleger gleichzeitig. Einer wollte mich zum CT fahren, der andere zur Operation. Nach einer kurzen Uneinigkeit hieß es, erst das CT durchzuführen, da der Arzt vor der Operation noch CT Bilder benötigt. Nach der Untersuchung wurde ich direkt in den OP-Bereich geschoben. Dort stand ich bereits in der Schleuse als nach Rücksprache eines OP-Assistenten plötzlich mitgeteilt wurde: „Nein, die Patientin soll wieder aufs Zimmer, der Arzt muss die Bilder noch auswerten.“ Ich wurde daraufhin gegen 14.30 Uhr zurück in den besagten Abstellraum geschoben. Meine Tasche mit meiner privaten Kleidung und meinen Schuhen war mittlerweile auf mein eigentliches Zimmer gebracht worden.
Ich ging davon aus, dass das jetzt nur noch ein kurzer Aufenthalt in diesem Zimmer sein wird und man mich gleich wieder abholt, deswegen bat ich den Pfleger lediglich darum, mir mein Handy aus der Tasche zu holen, damit ich meine Familie informieren konnte, damit sie sich keine Sorgen machten. Bis 16:00 Uhr ließ sich erneut niemand bei mir blicken. Zu diesem Zeitpunkt war ich seit dem Vorabend ohne jegliche Nahrung und, was viel schwerwiegender ist, ohne Flüssigkeit. Anstatt mich als Patientin auf eine Operation vorzubereiten (z. B. durch eine Infusion), ließ man mich den ganzen Tag über ohne Flüssigkeitszufuhr „vegetieren“. Ich entwickelte starke Kopfschmerzen und mein körperlicher sowie nervlicher Zustand verschlechterte sich zusehends. Da ich weder Hausschuhe noch eine Klingel besaß, barfuß weder ins Schwesternzimmer laufen wollte, noch mich anderweitig verständigen konnte, sah ich mich um 16:00 Uhr gezwungen, in meiner Not mit dem Handy die Zentrale des Krankenhauses anzurufen. Ich ließ mich mit der Station B 22 verbinden, um darauf aufmerksam zu machen, dass ich hier „vergessen“ wurde?!
Erst nach diesem Anruf kam das Personal. Die Begründung, man habe gedacht, ich sei bereits seit 13:30 Uhr im OP, lässt auf eine absolut mangelhafte interne Kommunikation schließen. Man brachte mich dann endlich auf mein Zimmer, legte einen Zugang und versorgte mich mit Flüssigkeit. Um 17:30 Uhr wurde ich schließlich zur OP abgeholt. Zu einem Zeitpunkt, an dem ich mich körperlich und psychisch bereits vollkommen erschöpft und „saft- und kraftlos“ fühlte.
Ich möchte mich herzlich beim Team der Station C32 bedanken. Mein Aufenthalt war geprägt von hoher Professionalität und echter Menschlichkeit.
Besonders hervorzuheben sind folgende Punkte:
Organisation mit Herz: Ein riesiges Dankeschön an Schwester Manuela. Sie ist nicht nur fachlich absolut kompetent, sondern eine liebevolle Organisatorin, die den Überblick behält und den Patienten ein sicheres Gefühl gibt.
Freundliches Team: Das gesamte Pflegepersonal auf der Station C32 ist überaus freundlich und hilfsbereit. Man merkt, dass hier Hand in Hand gearbeitet wird.
Professionelles OP-Team des OA Kachel: Das Setzen des Ports verlief beeindruckend schnell und höchst professionell. Das gesamte Team strahlte eine Ruhe und Kompetenz aus, die mir jegliche Aufregung genommen hat.
Fazit: Alles lief schnell, freundlich und auf fachlich höchstem Niveau ab. Ich habe mich hier bestens versorgt gefühlt! Wenn die weitere Behandlung so abläuft, kann ja nur alles gut werden.
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Conny Hamacher
11. March 2026
Ich habe mich in diesem Krankenhaus sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Frau Meier und ihr Team auf der Station B32 sowie an das gesamte OP-Team.
Alle waren unglaublich herzlich, einfühlsam und sehr aufmerksam. So viel Mitgefühl und Freundlichkeit habe ich in einem Krankenhaus wirklich noch nie erlebt.
Vielen Dank für die tolle Betreuung und die großartige Arbeit!