Eda Demir
22. June 2026
Besonders unangenehm war die Untersuchungssituation. Während ich mich für die Ultraschalluntersuchung entkleiden sollte, kam eine Mitarbeiterin ins Zimmer und die Tür stand offen. Dadurch bestand die Möglichkeit, dass wartende Personen draußen mich sehen konnten. Bei einer Untersuchung, bei der man unbekleidet ist, sollte unbedingt auf Privatsphäre und einen geschlossenen Raum geachtet werden. Die Untersuchung selbst wirkte auf mich sehr kurz und wenig gründlich. Mein Befund wurde an der Anmeldung mit mir besprochen. Auch das empfinde ich als problematisch, da medizinische Befunde und persönliche Gespräche nicht im offenen Bereich der Anmeldung besprochen werden sollten. Am Ende erhielt ich eine Überweisung zum Neurologen und einen Arztbrief. Bei akuten Beschwerden hätte ich mir mehr Unterstützung bei der weiteren Terminvermittlung oder zumindest eine klarere Orientierung gewünscht. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass mein Anliegen nicht ausreichend ernst genommen wurde und ich möglichst schnell weiterverwiesen werden sollte.