maik winkler
24. January 2026
Ich habe mich bei Frau Beyer leider überhaupt nicht gut aufgehoben gefühlt. Mein persönlicher Eindruck war, dass sie kaum auf individuelle Wünsche oder Anliegen eingeht. Stattdessen wirkte das Gespräch sehr einseitig und routiniert, fast wie ein immer gleich ablaufender Monolog, ohne wirklich auf mich als Patient einzugehen. Obwohl ich kurz zuvor zum Erstgespräch dort war, hatte ich das Gefühl, nicht wiedererkannt zu werden. In meiner Situation fühlte ich mich mit meinem Anliegen allein gelassen, da mir aus meiner Sicht keine wirkliche Unterstützung angeboten wurde. Sehr auffällig war für mich, dass das Thema Impfungen sehr schnell und sehr nachdrücklich in den Vordergrund gestellt wurde. Ich hatte dabei den Eindruck, dass kaum Raum für Rückfragen, Bedenken oder individuelle Entscheidungen gelassen wurde, was ich persönlich als unangenehm empfunden habe. Wer mehr als Rezepte oder formale Verordnungen benötigt, sollte sich meiner Meinung nach gut überlegen, ob diese Praxis die richtige Anlaufstelle ist. Für mich persönlich war es leider „vom Regen in die Traufe“. Positiv hervorheben möchte ich ausdrücklich die Arzthelferinnen – diese waren durchweg freundlich, hilfsbereit und machten einen sehr angenehmen Eindruck. Dafür mein ehrliches Lob, was mir in dieser Situation besonders leid tut. Antwort: Ihre schriftliche Stellungnahme zur Wundversorgung nehme ich zur Kenntnis, muss ihr in wesentlichen Punkten jedoch ausdrücklich widersprechen. Ihre Darstellung erweckt den Eindruck, es habe weder eine persönliche Kontaktmöglichkeit noch eine ausreichende medizinische Grundlage für eine ärztliche Verordnung bestanden. Diese Darstellung entspricht nicht dem tatsächlichen Ablauf. Es bestand jederzeit die konkrete Möglichkeit für Sie, sich persönlich ein Bild von der Wunde zu machen. Diese Möglichkeit wurde von mir angeboten, jedoch von Ihnen nicht wahrgenommen. Stattdessen wurde mir ohne eigene Inaugenscheinnahme eine Überweisung in ein Krankenhaus oder zu einem Hautarzt nahegelegt. Parallel dazu war bereits eine qualifizierte Wundexpertin der Caritas eingebunden, die die Wunde persönlich begutachtet, eine strukturierte Wunddokumentation erstellt und im Vorfeld ausführlich telefonisch mit Ihnen Rücksprache gehalten hat. Inhalt, Schweregrad und mögliche Behandlungsoptionen der Wunde wurden Ihnen dabei fachlich dargelegt. Die ärztliche Verordnung sollte – wie vorgesehen – weiterhin durch Sie erfolgen. Vor diesem Hintergrund ist Ihre Aussage, es habe sich um eine „vom Patienten initiierte, allein durch einen Pflegedienst gesteuerte und ohne persönliche Kontaktmöglichkeit erfolgte Verordnung“ gehandelt, sachlich unzutreffend. Ebenso ist die pauschale Einordnung eines solchen Vorgehens als „illegal“, „unseriös“ oder gar „strafbar“ nicht haltbar. Eine interdisziplinäre Abstimmung zwischen ärztlicher Versorgung und qualifizierten Wundfachkräften ist bei komplexen oder chronischen Wunden gängige, vorgesehene und rechtlich zulässige Praxis, sofern die ärztliche Entscheidungshoheit gewahrt bleibt. Die Verantwortung für eine Verordnung kann nicht dadurch verneint werden, dass eine eigene Untersuchung abgelehnt wird, obwohl diese möglich gewesen wäre und ergänzende fachliche Informationen bereits vorlagen. Eine solche Darstellung verschiebt die Verantwortung einseitig und wird dem tatsächlichen Behandlungsverlauf nicht gerecht. Ich erwarte eine sachliche, differenzierte und den Fakten entsprechende Bewertung meiner medizinischen Versorgung. Eine Zusammenarbeit auf dieser Basis setzt voraus, dass der tatsächliche Ablauf korrekt dargestellt und nicht pauschal diskreditiert wird.