Leider haben wir mit der Onkologie-Station sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Mein Vater war dort aufgrund seiner Krebserkrankung in Behandlung.
Während seines Aufenthalts fehlte es aus unserer Sicht an ausreichender Kommunikation. Informationen über seinen Zustand erhielten wir nur schwer, Arztgespräche fanden oft zwischen Tür und Angel statt und für Fragen wurde sich häufig kaum Zeit genommen. Auch vom Pflegepersonal hätten wir uns mehr Interesse und Empathie gewünscht.
Besonders belastend war, dass mein Vater bei Atemnot trotz Hilferufs warten musste. Zudem wurden wir Angehörigen bei einer akuten Verschlechterung seines Zustands nicht informiert, obwohl wir dies erwartet hätten.
Am schlimmsten war für uns jedoch die letzte Lebensphase meines Vaters. Wir hatten den Eindruck, dass seine Beschwerden und Ängste nicht ausreichend gelindert wurden. Er musste seine letzten Stunden bei vollem Bewusstsein und großer Angst verbringen. Für unsere Familie war dies ein sehr schmerzhafter und belastender Abschied und wird uns ein Leben lang begleiten.
Gerade auf einer Onkologie-Station erwarten wir neben der medizinischen Versorgung auch Menschlichkeit, Zeit für Patienten und Angehörige sowie eine würdevolle Begleitung am Lebensende. Leider haben wir dies nicht erlebt und können die Station daher nicht empfehlen. Ich schreibe diesen Bericht nach genügend Abstand und reichlicher Überlegung, es sollte niemand einen solchen Sterbeweg erleben müssen.
Was war denn das?
Eine Krebsnachsorge im Eiltempo? Bis dato habe ich mich gut "aufgehoben" gefühlt, auch Dank Dr. Satzl.
Zu Zeiten von Dr. Scher wurde ich von vielen verschiedenen, stetig wechselnden Ärzten nachuntersucht, u.a. auch von diesem selbst.
Der Zeitrahmen einer Ultraschallnachsorge war mit ca. 3 Minuten sehr schnell, es wurde nicht einmal durch den neuen Chefarzt gefragt, wie es mir geht. So geht dann wohl der Punkt "Allgemeinzustand" über einen vorgefertigten Baustein in den noch zu schreibenden Befund ein, wobei ich gespannt bin, wie der Arzt meinen Allgemeinzustand bewerten möchte.
Man fährt ca. 1h40min, um eine Arztbesprechung Nachsorge in knappen 5 Minuten (nachweislich) zu erfahren.
Bei mir wurde der Krebs nur durch Feinnadelbiopsie festgestellt, nicht durch Marker. Meine Angst vor Rezidiv bleibt, und daher bin ich hinsichtlich der Diagnostik immer angespannt. Zum Glück hat die Arzthelferin bei der Blutabnahme meinen "Eindruck vom neuen Chefarzt Dr. Roß" und des Schnellablaufes mitbekommen, hatte ihr das auch geäußert. Ich hätte noch Fragen gehabt, aber ich war über den Ablauf einfach nur geschockt.
N
Nadine Srev
11. April 2026
Ich bin ungeplant ins Klinikum zur Entbindung gekommen und endete in einem Kaiserschnitt. Die Hebamme im Kreissaal, welche mit betreut hat, war unglaublich lieb und hilfsbereit. Ein großes Lob. Auch das OP Team war wahnsinnig toll, ich habe mich super aufgehoben gefühlt.
Die Wochenbettstation konnte mich nur teilweise überzeugen. Die Schwestern waren sehr liebevoll und nett, meiner Meinung nach aber über das Osterwochenende unterbesetzt. Sodass mein Aufenthalt, für mich, leider nicht in guter Erinnerung bleibt. Wir wurden was das Thema stillen betrifft auf Station leider total alleine gelassen und nicht gut beraten, sodass unser Baby zeitweise nicht ausreichend versorgt war. Trotz mehrfacher Nachfrage, ob die Nahrungszufuhr ausreichend ist, wurde nicht reagiert, bzw. immer wieder unterschiedliche Aussagen getroffen. Das war für uns als Erstlingseltern sehr überfordernd. Ich möchte nicht die Kompetenz der Schwestern in Frage stellen - m.M. nach ein personalpolitisches Thema, welches dringend angegangen werden muss. Ansonsten wie oben beschrieben, alles okay.
B
Bianca Groß
05. March 2026
Aufgrund eines Fahrradsturzes Ende Februar musste ich operiert werden und war einige Tage auf der Station 4K untergebracht. Ich möchte mich herzlich bei Dr. Neckel und dem Ärzteteam für ihre Arbeit bedanken. Mein Dank gilt auch Dr. Schmidbauer, der mir durch seine lockere Art beim Anästhesiegespräch in der Notaufnahme meine Ängste nehmen und mir trotz Schmerzen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnte.
Mein besonderer Dank gilt aber dem Pflegepersonal auf der Station. Ich habe mich sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt. Die Schwestern und Pfleger waren kompetent, einfühlsam, tröstend und aufheiternd. Man ist hier keine Nummer sondern ein Mensch. Ich habe tiefen Respekt vor der sicher nicht immer einfachen, anstrengenden und stressigen Arbeit.
K
Klaus Grimmer
04. January 2026
eigentlich 6
⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Ich war 7 Tage, - und dass noch über Weihnachten, in der Urologie des Klinikums Landshut wegen einer TUR-P-OP – und ja, bei mir lief medizinisch so einiges… sagen wir mal: abwechslungsreich. 😅🥴🚑
Die Komplikationen hatten allerdings nullkommanichts mit den Ärzten oder dem Krankenhaus zu tun – im Gegenteil:
Ohne die unglaubliche Unterstützung dieses Teams wäre ich vermutlich irgendwo zwischen Galgenhumor und Verzweiflung steckengeblieben.
Auch während den Feiertagen war die Versorgung immer zu 100% sichergestellt, was in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich ist.
Was hier von Schwestern, Pflegern, Stationsteam und Stations- und Oberärzten geleistet wird, ist absolute Spitzenklasse: hochprofessionell, aufmerksam, ruhig, kompetent – und dabei immer menschlich. Man fühlt sich nicht wie „der Patient in Zimmer X“, sondern wie ein Mensch, um den sich ehrlich gekümmert wird.
Auf der Station herrscht eine freundliche, positive Stimmung 👍, die sich sofort auf einen selbst überträgt – und das ist in einer Situation, in der man lieber woanders wäre, Gold wert.
Dazu kommt der moderne Neubau, top Sauberkeit (großes Lob auch ans Reinigungsteam!) und dann das Essen…
Ganz ehrlich: Stefan Marquardt coacht hier offenbar persönlich, denn das schmeckt eher nach Restaurant als nach Krankenhaus. 🍽️
Auch das trägt massiv zur Genesung bei – der Körper heilt schneller, wenn die Seele nicht leidet.
Fazit:
Medizinisch top, menschlich herausragend👍👍, Atmosphäre 1A.
Wenn ich 6 Sterne vergeben könnte, würde ich das sofort tun.
Eine kleine Anregung hätte ich noch auf hohem Niveau: Das Springer-Konzept der Pfleger ist grundsätzlich absolut in Ordnung und menschlich wie fachlich gab es nichts Negatives. Bei speziellen urologischen Situationen oder echten „Spezialeffekten & Notfällen “ wäre es jedoch aus Patientensicht ideal, wenn – sofern möglich 😉 – bevorzugt die urologischen Schwestern zuzusteuern. Das gibt einfach noch ein Quäntchen mehr Sicherheit und Ruhe😉
Ein riesiges Dankeschön ❣️ an das gesamte Team der Urologie im Klinikum Landshut – ihr macht einen großartigen Job!