Nutzer_ 1234
16. February 2026
Schon auf dem Parkplatz angekommen, zeigte sich, dass man hier all sein Können aus Tetris benötigen würde, um sich in die wenigen freien und sehr stümperhaft zugeparkten Parkplätze zu quetschen. Teilweise standen die Patientinnen und Patienten einfach kreuz und quer zwischen den Fahrtwegen oder an den Seiten. Dann hieß es erstmal gut 30 Minuten Schlange stehen und das bei gerade mal 5 wartenden Personen. Im Wartezimmer angekommen war wieder Warten angesagt, wobei in knapp zwei Stunden gerade mal 8 Patienten heraus ins Sprechzimmer gerufen worden. Das wären stolze 15 Minuten pro Patient gewesen. Pustekuchen, denn es wurden immer wieder Patienten vor gelassen, die später gekommen waren. Nun gut. Das erklärt auch die sportlichen 2 Minuten Aufenthalt im Sprechzimmer, bestehend aus kurzer Befragung durch die Assistenz + wieder warten + superschnell herunter gerasseltem "Behandlungsplan" (den man sich inhaltlich hätte sparen können) durch die Ärztin OHNE Untersuchung + kurzem "Herumdrücken" auf dem Patienten. Wenigstens die Basics hätte man machen können, immerhin ist der Patient krank und hat keinen eingewachsenen Zehennagel. Naja, Diagnose via anschauen reicht wohl. Nein, halt, es wurde ja noch gedrückt. Dem Patienten wirklich zuzuhören war aufgrund des beachtlichen Herunterspulens an überflüssigen Anmerkungen nicht vorgesehen. Diese waren auch eher so formuliert, als ob man ein Kind vor sich hätte. Punktum, kann man machen, wenn es notwendig sein sollte. Ob kompetent lässt sich nach meinem Besuch nicht einschätzen.