Nun, ich habe hier 3 Wochen gehabt und fand den Aufenthalt aufgrund psychosomatischer Beschwerden nicht so schlecht.
Am Anteisetag war das erste Positive die kostenlosen Parkplätze in der unmittelbaren Nähe. Ich wurde von der Hausdame freundlich empfangen und mir wurde der weitere Ablauf an diesem Tag erklärt, dann wurde ich erstmal auf mein Zimmer geschickt.
Das Zimmer selbst war für mich groß genug, hatte ein eigenes Bad und einen Minibalkon. Was ich persönlich gut fand, war der Teppich. Ja, dieser ist sicherlich noch aus den 80ern, wie der Rest der Einrichtung. Aber wenn man diesen mal gründlich reinigen würde, sähe der angenehmer aus als dieser sterile Laminat in den größeren Zimmern im anderen Bereich des Gebäudes. Man muss bedenken, es ist ne Rehaklinik, kein Hotel. Außerdem ist manches Geschmackssache.
Wie das Essen. Leider wird dies, so wurde sich erzählt, aus der Zentrale in Berlin vorgegeben. Sorry, dann sitzen dort Leute in dieser Zentrale, die nicht verstehen, wie wichtig gesundes und leckeres Essen ist. Nicht nur für den Körper, sondern auch für die Seele, gerade bei seelisch belasteten Patienten. Ja, man wurde meisten satt (für mich gab es zu oft Fisch, den ich nicht mag und vegan lebe ich auch nicht), aber für den Wohlfühlfaktor trug das Essen selten bei. Frühstück und Abendessen war sowieso bis auf sonntags morgens (da gibt's zusätzlich Eier...ich hasse Eier) immer dasselbe. Kaffee gibt's nur morgens....persönliche Katastrophe. Für die Kardiologe-Patienten okay, aber in dem Haus sind eben auch Patienten mit psychosomatischen Beschwerden, da ist der Entspannungsfaktor wichtig. Und gutes Essen und Trinken auch. Außerhalb der Speisenzeiten gibt's nur Wasser aus Wasserspendern. Selbstversorgung ist dann wohl unerlässlich. Wie erwähnt aber eine Idee aus Berlin. Da gibt's massig zu verbessern, vor allem, da die in den im Haus veranstalteten Ernährungsvorträge genannten Tipps durch die eigene Menüplanung ad absurdum geführt und widersprochen wird.
Die Therapieangebote sind ziemlich gut auf mich zugeschnitten gewesen, zumindest vom Thema her. Da ich allerdings recht sportlich bin, war ich doch in dem Punkt unterfordert. Aber man muss bedenken, dass es sich um Rehasport handelt, der eigentlich auf krankere Patienten zugeschnitten ist. Da ist meiner Meinung nach auch ein bisschen Verbesserungsbedarf. Die anleitenden Therapeuten waren aber immer freundlich und hilfsbereit, da kann man nicht klagen.Auch die Einzel- und Gruppentherapien waren sehr sinnvoll und nützlich, mein Bezugstherapeut hervorragend. Was das betrifft, kann ich persönlich über mein Therapieteam nur Gutes berichten.
Vom Abblauf her gab es Tage, da ging es schon um 8 Uhr los...Frühstück fängt aber erst um 730 an. Also Stress. Müsste echt nicht sein. Und zwischen den einzelnen Terminen kaum Zeit zum umziehen oder in Ruhe Mittagessen. An anderen Tagen das krasse Gegenteil. Das geht bestimmt besser, liegt aber am überall bekannten Personalmangel.Was wirklich ärgerlich war, dass WLAN in der heutigen Zeit noch Geld kostet. Muss das sein? Vor allem, wenn man die konzerneigene App nutzen möchte (was ich empfehlen möchte, erleichtert den Aufenthalt ungemein!!)? Deswegen und wegen dem Essen, wofür das Personal in der Klinik nicht wirklich was kann, gibt's einen Stern Abzug.Die Lage der Klinik ist etwas abseits über der Stadt, direkt neben dem sehr schönen Kurpark, dem Kurgastzentrum und in der Nähe des Waldes, der super zum Spaziergang einlädt. Ein paar tolle Aussichtspunkte (Skywalk, Moselaussicht) sind sehr schön in der Nähe mit einer fantastischenAussicht.Gastronomiebetriebe liegen auch, fußläufig erreichbar, in der Nähe oder in der Stadt. Einkaufsmöglichkeiten sind in der Stadt zu finden oder in benachbarten Kommunen (z. B. Wittlich). Alles in allem lässt sich eine Reha hier gut rumliegen, wenn man sich vor Augen hält, warum man da ist, mitmacht und Kleinigkeiten aus Berlin verbessert werden. Mein Dank für die drei Wochen gilt dem gesamten Team, besonders aber H. Mann als Bezugstherapeut.
B
Brigitte Pfannmöller
15. April 2026
Ich habe gerade eine 3-wöchige Reha im Bereich Psychosomatk gemacht. Schon der Empfang und die Aufnahme in der Klinik Moselhöhe waren sehr freundlich. Vom ersten bis zum letzten Tag fühlte ich mich gut betreut.
Natürlich merkt man dem Haus an, dass es schon etwas älter ist, aber es gab für mich nichts an der Sauberkeit zu kritisieren.
Das Essen war völlig in Ordnung. Ich erwarte in einer Reha-Klinik keine Sterneküche.
Die Psychotherapeutinnen und -therapeuten mit denen ich zu tun hatte, waren sehr zugewandt und nahbar. Das gleiche gilt für alle Sporttherapeutinnen und -therapeuten, die mich in den drei Wochen begleitet haben.
Ich danke allen sehr, dass ich diese Zeit mit Ihrer Hilfe genießen konnte und gestärkt nach Hause fahren kann.
Kurz vor der Anreise hatte ich bereits viele negativer Bewertungen etwas Angst diese Klinik zu besuchen, ich wurde jedoch eines besseren belehrt.
Ja, die Klinik ist definitiv aus den 70er, das merkt man am Zimmer/Bad/Aufenthaltsräume. Jedoch könnte es wirklich schlimmer sein.
Pro:
- tolle Aussicht, tolle Wege zum spazieren/ walken
- ich bin mit dem eigenen pkw angereist, die Anbindung ( auch mit Bus super zu erreichen) ist gut.
- viel Programm durch das kurgastzentrum ( kostenlose wlan, Café, Städterundgang, Konzerte, Kino etc
- mittagsessen war ok (gar nicht so schlimm wie immer beschrieben und auch recht gut gewürzt)
- mein Zimmer war immer sauber (die putzfrau aus dem 4.Stock war total lieb und sorgfältig!)
- die Therapeuten waren super lieb sowieso durchweg das ganze Personal
- man lebt sich schnell ein, weiß wo alles ist
-Schwimmbad
Contra
- das Zimmer war schon etwas verlebt also Stühle abgenutzt, Lattenrost, war nicht super toll aber man konnte damit „leben“
- Geruch im Zimmer war oft muffig.
- Das Haus ist sehr hellhörig und somit bekommt man viel mit, ob der Nachbar das Zimmer ausschließt, laute Telefonate, tv
- es gab bei mir keine Einführung des Hauses, der Abläufe oder wo was ist. Es heißt das ist, wenn überhaupt freiwillig von anderen mitpatienten „Pate“ jedoch wird man gar nicht gefragt ob man das machen möchte- ergo: keine Kommunikation, kein richtiger Ablauf
- leider musst man den Ärzten ( nicht Psychologen) oft „hinterherrennen“ wenn man sich nicht gut gefühlt hat, wenn man was mit den Medis hatte. Ich hatte manchmal das Gefühl nicht ernst genommen zu werden, mein Arzt wirkte jedoch sehr unbeholfen. Die Oberärztin dagegen war sehr aufmerksam!
- wlan; langsam und sehr teuer! Das eigene handynetz (Telekom) kann man kaum nutzen das es komplett überlastet ist!
Fazit: wenn sie offen sind etwa zu verändern kann ich die Klinik absolut empfehlen. Wenn man Menschen trifft mit denen man sich gut versteht, macht es umso mehr Spaß. Hier sind alle sehr offen und wohlwollend. Man fühlt sich sicher und ich geh definitiv stabiler und voller neuer Hoffnung nach Hause !:)
Bin dort angekommen und hatte das erste Highlight, den Empfang. Er war doch sehr unfreundlich/genervt. Als ich mich dann zu meinem Zimmer gequält hatte, traf mich das nächste Highlight, das Zimmer. Der Teppichboden sah wohl öfters die Masse von Erbrochenem oder ähnlichem, die Möbel total abgerannzt und das Bad-ein wahrer (Alp-)traum. Diese Klinik ist, für die Kardio, nicht zu empfehlen!!! Gesundes frisches Essen......nö Kaum Abwechslung beim Frühstück und Abendessen, einseitige Frischobstangebote Riesige Tische in einem unpersönnlichen Speisesaal. Man bekommt die zwei-Klassen-Gesellschaft dort richtig zu spüren!
Ach, kostenloses WLAN im Zeitalter der Digitalisierung? Keine Spur!! Man bezahlt für 3 Wochen Aufenthalt, 30,-€ für ein miserablen Empfang. Echt lachhaft
Die Trainer waren echt ok! Manch eine Pflegefachperson sollte nochmal über ihre Einstellung zum Job nachdenken. Ach, grippalen Infekte werden mit ACC akut therapiert, abgehört wird nur auf Anfrage und das war es. Sport muss "natürlich" weiter durchgeführt werden, trotz Herzerkrankung, man muss ja fitter entlassen werden!
Die Umgebung ist wunderschön und das Restaurant/Café "Netzroller" super lecker!!!!
A
Anja Vierhaus
02. February 2026
Ich habe 7 Wochen in der Moselhöhe in der Psychosomatik verbracht und kann nur Positives berichten. Ärzte Psychologen sowie Empfangsdame Reinigungs und Küche Personal alle Nett und Freundlich. Essen schmeckt gut und ist abwechslungsreich . Natürlich muss jeder seine eigene Erfahrung machen aber ich würde die Klinik wieder wählen und auch weiter empfehlen.
Danke für alles