Mohamad Albayati
03. June 2026
Enttäuschendes Verhalten gegenüber Patienten und Studierenden Es ist schwer nachvollziehbar, wie hier mit Menschen umgegangen wird. Meine Freundin war als Studentin und gleichzeitig im Rahmen eines Arzttermins vor Ort. Statt etwas Augenmass walten zu lassen, wurde ihr gleich mehrfach eine Umtriebsentschädigung zugestellt, weil ihr Roller angeblich auf einem falschen Parkplatz stand. Besonders fragwürdig finde ich, dass man gegenüber Personen, die am Spital lernen, arbeiten oder medizinische Leistungen in Anspruch nehmen, sofort mit rechtlichen Schritten und Verzeigungen droht. Für CHF 52.– wird ein unverhältnismässiger administrativer Aufwand betrieben, der den Eindruck vermittelt, dass Formalitäten wichtiger sind als ein fairer und menschlicher Umgang. In Zeiten, in denen viele Spitäler über Fachkräftemangel, Personalmangel und Schwierigkeiten bei der Rekrutierung klagen, sollte man sich vielleicht überlegen, wie man mit Studierenden, Patienten und dem eigenen Umfeld umgeht. Wertschätzung und Augenmass würden dem Ruf der Institution deutlich besser tun als Drohungen und Gebühren wegen eines falsch abgestellten Rollers. Sehr enttäuschend und alles andere als kunden- bzw. patientenfreundlich.