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Katja Wessarges
10. June 2026
Eigentlich lässt es sich kurz zusammenfassen. Erst bin ich ganz unglücklich hingefahren, dann unter Tränen wieder gefahren. Es war super erfolgreich, lustig, effektiv, tolles Zimmer, tolle Therapeuten, das Essen war erstmal ungewöhnlich, aber gut, die Umgebung ist wirklich schön. Ich würde wieder dorthin wollen! Danke, für alles!
Positiv: Bis auf wenige Mitarbeiter sind hier alle Angestellten sehr freundlich. Kurse, Therapien, Zeitpläne werden ordnungsgemäß durchgeführt. Verpflegung würde ich als mittelmäßig einstufen, da hier schon eher aufgrund des begrenzten Budget‘s begrenztes Geld verfügbar ist und daher auch eher TK-Ware feiner zubereitet auf den Tisch kommt. Aus gesundheitlichen Gründen jedoch auch etwas bedenklich. Positiv auch, dass es Einzelzimmer gibt mit eigenen Bädern.
Negativ: Das Gebäude, der Zustand des Gebäudes, die Zimmer und Einrichtungen sind schon etwas in die Jahre gekommen. Mein Bad und Zimmer war teilweise sehr dreckig und nicht ordentlich gereinigt. Ich habe mir daher eigene Putzmittel gekauft um nach zureinigen. Das Putzpersonal putzt ziemlich unordentlich und mit dreckigen Lappen. Sie geben sich Mühe, jedoch muss hier mehr Reinheit herrschen. Für eine Reha Klinik ist es hier nicht und garnicht hygienisch und sollte dringend nachgebessert werden. Geputzt werden muss jeden Tag. Das ist hier nicht der Fall. Die Matratze fand ich ziemlich hart. Es waren viele Flecken und Dreck an der Zimmerdecke und Wand. Die Lüftungsanlage im Speisesaal war voller Dreck und sehr unhygienisch. Vereinzelte Mitarbeiter im Speisesaal waren sehr unfreundlich. Jeder muss eine riesige Menge Unterlagen mit zu den Therapien mitschleppen. Warum löst man sowas nicht digital oder macht eine Strichliste beim einzelnen Therapeuten vor Ort. Nein, es werden um 18 Uhr hunderte von neuen Zetteln für den nächsten Tag ausgegeben (jeder einen bis zwei). Überhaupt nicht nachvollziehbar. Es ist das Jahr 2026!!! Die Ärzte stehen unter einem so enormen Druck, besonders am Anreisetag.
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Olaf Paschke
19. May 2026
Die 5 Sterne gebühren nur dem Personal!
Vorweg möchte ich schreiben das diese Klinik durch ihr Personal lebt. Der Konzern allerdings bekommt von mir keinen einzigen Stern.
Die Klinik versprüht den Charme der 80er Jahre. Das betrifft die komplette Einrichtung. WLAN gibt es nur in der Halle, und das ist nicht wirklich eine gute Verbindung.
Auf den Zimmern gibt es einen Flachbild-TV in ausreichender Größe.
Die Zimmer sind sauber, das freundliche. Reinigungspersonal leistet wirklich gute Arbeit.
Das komplette Personal ist wirklich eine Wucht. Ich kann nichts Negatives schreiben, weil ich nicht schlechtes erlebt habe.
Beim Essen sollte man keine große Erwartungshaltung haben. Was groß klingt, ist selten groß. Das Abendessen ist immer gleich, keine große Abwechselung. Sehr einfach eben.
Die (Krankenschwestern) ja, so werden Sie hier genannt, sind eine Wucht. Alle sind schon älter aber emphatisch und freundlich sowie kompetent ohne Ende. Man hat immer ein offenes Ohr.
Frau B. von den roten Engeln versucht durch Veranstaltungen noch leben in das Haus zu bringen.
Die roten Engel sind immer hilfsbereit und haben auch immer ein offenes Ohr.
Dem Konzern geht es nur um das Geld. Negativ, wenn man heißes Wasser für Tee möchte, dann kauft man an der Rezeption den Tee und eine Kanne dazu. Eine Trinkflasche für Wasser aus den Geräten der Klinik kauft man auch. Einen Kühlschrank muss man ebenfalls für 49,99 € für 21 Tagemieten. Wenn es länger dauert, dann entweder nach mieten oder abgeben.
Der Patient wird ordentlich zur Kasse gebeten.
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Alexander Stumpp
29. September 2025
Während meines Aufenthalts in der MEDIAN Klinik Barby möchte ich der Geschäftsführung ein ehrliches, zugleich wertschätzendes und konstruktives Feedback geben.
Mein Ziel ist es, Stärken zu würdigen und offen darzulegen, wo aus Patientensicht Verbesserungsbedarf besteht, um die Klinik künftig noch attraktiver, wirksamer und patientenorientierter zu gestalten.
2. Einzelbewertungen
Essen / Kantine
Die Verpflegung war grundsätzlich abwechslungsreich und gesichert.
Für eine wirksame Adipositas-Therapie ist jedoch eine eiweißreiche Kost entscheidend.
Abgesehen von etwas Eiweißpulver (Shaker selbst zu kaufen) gab es lediglich sonntags ein Ei pro Person – therapeutisch unzureichend und nicht zeitgemäß.
Wünschenswert wären frische Eierspeisen (Rührei, Spiegelei mit Gemüse) an der Theke. So bliebe das Essen optisch ansprechend und fördert gesunde Essgewohnheiten.
Aktuell wirkt die Essensausgabe monoton; viele griffen zu Weißbrot, Butter und Streichwurst – den Therapiezielen abträglich.
Die engagierte Ernährungsberaterin gab hilfreiche Tipps, die jedoch in der Kantine kaum umsetzbar waren.
Die Küche ist gut ausgestattet; eine zusätzliche Servicekraft oder ein Self-Service-Konzept für frische Eier wäre leicht umsetzbar.
Hauseinrichtung / Ausstattung / Digitalisierung
Die Zimmer sind zweckmäßig, wirken aber veraltet: Möbel abgenutzt, Wände mit Gebrauchsspuren.
Mein Bett (90-cm-Latexmatratze mit wasserundurchlässigem Bezug) vermittelte eher Pflegeheim- als Reha-Gefühl.
Es fehlen Kühlschränke in den Zimmern oder pro Etage – wichtig für eigene gesunde Lebensmittel (z. B. Stremellachs).
Eine Klinik die nur WLAN im Bereich der Rezeption bietet ist ebenfalls nicht zeitgemäß.
Ein Sauna- und kleiner Schwimmbereich würde den Wohlfühl- und Regenerationseffekt, besonders für stark abnehmende Adipositas-Patienten, deutlich steigern.
Auch der Speisesaal ist wenig einladend und sollte moderner gestaltet werden.
Für E-Fahrzeuge gibt es weder auf dem Gelände noch im Ort Barby Ladepunkte; ich musste zum Laden 15 km nach Schönebeck fahren.
Die Digitalisierung ist ausbaufähig: Tagespläne und Unterschriften laufen papierbasiert.
Eine Integration in die MEDIAN-App mit digitalen Plänen, Signaturen und Übungsmaterial würde Komfort und Effizienz erhöhen.
Atmosphäre / Organisation
Ein großes Lob: Alle Mitarbeitenden – Ärzte, Therapeuten, Service- und Küchenkräfte, Empfang – waren stets freundlich, engagiert und patientenorientiert.
Trotz hoher Arbeitsbelastung blieben sie professionell und glichen strukturelle Defizite durch Einsatzbereitschaft aus.
Therapieschwerpunkte
Die Bewegungstherapie ist hervorragend organisiert, abwechslungsreich und fachlich auf hohem Niveau.
Yoga findet jedoch nur 1× pro Woche statt; für Stressabbau und Beweglichkeit wären mind. 3 Einheiten pro Woche oder flexible Angebote sinnvoll.
Medizinische Betreuung
Die ärztliche Betreuung war exzellent: Sowohl der Chefarzt als auch mein Assistenzarzt überzeugten mit hoher Fachkompetenz, Empathie und Geduld und vermittelten Sicherheit und Vertrauen.
3. Stärken & Schwächen
Stärken:
Sehr gute Bewegungstherapie, kompetentes orthopädisches Team
Herausragende ärztliche Betreuung, v. a. Assistenzarzt
Freundliches, engagiertes Personal auf allen Ebenen
Grundsätzlich abwechslungsreiche Verpflegung
MEDIAN-App als guter Digital-Ansatz
Schwächen:
Ernährungskonzept für Adipositas unzureichend (zu wenig Eiweiß, keine frischen Eierspeisen)
Tipps der Ernährungsberatung in Kantine kaum umsetzbar
Veraltete Zimmer, kein Kühlschrank
Keine Sauna/kein Schwimmbad – geringer Wohlfühl- und Regenerationseffekt
Yoga-Angebot zu gering
Papierbasierte Organisation, App nicht integriert
Keine Ladepunkte für E-Fahrzeuge
4. Empfehlungen
Ernährungskonzept modernisieren, eiweißreich & frisch zubereitet
Tipps der Ernährungsberatung praktisch umsetzbar machen
Zimmer modernisieren, Kühlschränke bereitstellen
Sauna ergänzen
Yoga auf mind. 3 Einheiten/Woche ausbauen
Psychologische & ernährungstherapeutische Angebote stärken
Digitale Abläufe in die MEDIAN-App integrieren
Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge schaffen
3 1/2 ⭐️
Ich war von Mitte Januar bis Mitte Februar in dieser Klinik. Ich war dort vorwiegend wegen Adipositas und den dazugehörigen Problemen.
Ich muss sagen, dass mir die Ernährungsberatung durch Frau Meißner sehr gut getan hat. Ihre Ausführungen, Anregungen und Tipps in der Gruppe, als auch in Einzelgesprächen haben mir sehr geholfen, so dass ich auch einen Monat nach meiner Rückkehr in den Alltag nochmal 2 kilo abgenommen habe.
Das Essen der Klinikküche hat jedoch eher weniger zu Abnehmerfolgen geführt. Es wurde eher klassisch bis rustikal gekocht. Das meiste war ok, einige wenige Gerichte sehr lecker, aber Gerichte wie "Thaicurry mit Wokgemüse (eigentlich lächerlich das dann servierte farb-geruchs-und geschmacklose Gemüse so zu benennen!)" sollte man eher meiden. 5 Wochen lang gab es abends immer den gleichen Kräuterquark, meist ohne jede Alternative . Für eine Klinik , die eigentlich auf Adipositas ausgerichtet ist, eine sehr schwache Leistung.
Das Küchen-und Servicepersonal war meist sehr freundlich und zuvorkommend! Großes Dankeschön auch an das Reinigungspersonal und die Pflegekräfte und Schwestern :)
Die sportlichen Anwendungen mit jeweils 20 Minuten je Einheit fanden in 2 verschiedenen Gebäuden statt, was suboptimal war. Leider fiel 2 Wochen lang auch das Schwimmbad wegen eines defektes aus. Die Trainigsräume durften leider nicht nach den offiziellen Therapiezeiten genutzt werden. Das kenne ich von anderen Rehakliniken ganz anders. Nach dem Abendessen durfte man wenigstens noch das Schwimmbad nutzen.
Die Therapeuten fand ich allesamt klasse und hiermit auch liebe Grüße an alle :)
Die Ärzte waren ok und bemüht.
Wenn man gut zu Fuß ist, kann man die Gegend erkunden, aber zumindest im Winter ist Barby eher ein Ort, der nur sehr wenig zu bieten hat. Ich empfehle auf jeden Fall die wenigen abendlichen kulturellen Angebote der Klinik zu nutzen, um wenigstens ein bisschen Abwechslung zu haben. Positiv ist auch, dass wenigstens 1x die Woche verschiedene Händler ihre Waren in der Klinik anbieten (Damenmode, Accessoires, Deko, etc.).
In den ersten Wochen der Reha überwiegen oft Vorträge den Tagesplan, es wirkt nicht selten wie runtergespult.
Ich habe für mich in der Zeit versucht so viel wie möglich mitzunehmen. Allerdings würde ich freiwillig nicht nochmal in diese Klinik kommen.
Liebe Grüße an alle, die ich dort kennenlernen durfte :)