Tina Sölter
24. May 2026
Ich habe meine Reha in der VITREA Rehaklinik Bad Salzdetfurth insgesamt als sehr positiv erlebt. Besonders hervorheben möchte ich die Therapeuten, die einen nicht nur anleiten, sondern auch motivieren und zeigen: „Hey, das geht wieder – mach einfach mal.“ Das hat mir persönlich viel Mut gegeben. Der Mensch wird hier meines Erachtens ganzheitlich gesehen – physiologisch, psychologisch, Sozialdienst und Medizin ziehen an einem Strang und sitzen „in einem Boot“. Dadurch fühlt man sich nicht einfach nur als Patient, sondern wirklich begleitet. Wer denkt, hier Urlaub zu machen, ist allerdings falsch. Die Reha fordert einen durchaus. Gleichzeitig merkt man aber, dass Training, Wille und die richtige Unterstützung Fortschritte möglich machen. Die Zimmer sind eher einfach gehalten, aber völlig ausreichend zum Ausruhen und Schlafen. Das Essen ist kein „5-Sterne-Essen“, aber mit der täglichen Auswahl absolut ausreichend und ausgewogen. Die Umgebung ist relativ reizlos und durch die Berge anfangs auch eine kleine Herausforderung. Mit etwas Training kann man diese aber gut meistern – ansonsten gibt es auch einen Shuttlebus. Besonders hervorheben möchte ich außerdem die kleine Cafeteria. Mit Kaffeespezialitäten, Kuchenauswahl und kleinen Snacks bereichert sie den Alltag sehr. Der Inhaber und seine Frau geben sich auf kleinstem Raum unglaublich viel Mühe und schaffen eine herzliche Atmosphäre. Ein kleiner Kritikpunkt wäre, dass es im Außenbereich schön wäre, mehr orthopädisch geeignete Sitz- und Ruhemöglichkeiten zu schaffen – zum Beispiel Liegen, Sonnenstühle oder ein bis zwei zusätzliche Bänke vor dem Haus. Gerade für Reha-Patienten könnten solche Rückzugs- und Entspannungsmöglichkeiten den Aufenthalt noch angenehmer machen. Vielen Dank für die Zeit und die Unterstützung auf meinem Weg zurück in den Alltag.