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Johannesbad Fachklinik Bad Füssing

(5 Bewertungen)
Bad Füssing
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Bewertungen (5)

3.2
5 Bewertungen
E

Elena Caraman

14. May 2026

Ich möchte mich von Herzen bei dem gesamten Team der Klinik bedanken. Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben, verstanden und respektiert gefühlt. Alle Mitarbeiter waren freundlich, hilfsbereit und menschlich. Ein ganz besonderer Dank gilt Herrn Dr. Ferdinand Swozil, der Psychologin Frau Schneider und dem Therapeuten Herrn Mahl Auch wenn ich mich sprachlich nicht immer perfekt ausdrücken konnte, haben sie mir das Gefühl gegeben, wertvoll zu sein und verstanden zu werden. Sie haben mir sehr geholfen und mir viel Kraft gegeben. Durch ihre Unterstützung habe ich mich in der Klinik sicher, ruhig und willkommen gefühlt. Ich bin sehr dankbar für alles, was sie für mich getan haben.27.4.26-12.5.26 Vielen Dank von ganzem Herzen!L.G.Elena Spak

M

Manuela Tischler

07. May 2026

Ab dem 09.04. war ich für 4 Wochen hier auf Anschlussheilbehandlung nach einer Lendenwirbel Operation. Ich bin sehr zufrieden mit den Therapien und den Therapeuten. Vieles kann ich mir als Anregung mit nach Hause nehmen. Natürlich muss man selber seinen Beitrag leisten und hart an sich arbeiten. Ab und an ist eine Therapie krankheitsbedingt abgesagt worden, dann kann und sollte man die frei gewordene Zeit für sich selbst nutzen. Und damit meine ich nicht Kaffeetrinken ... Das Essen war gut bis sehr gut, auf meine Unverträglichkeit wurde absolut Rücksicht genommen. Die Servicekräfte im Speisesaal waren aufmerksam und sehr freundlich, so wie man Menschen behandelt, so bekommt man es zurück. Ich kann mich nur positiv über das Allermeiste äußern. Gerne würde und werde ich für eine Rehabilitationsmaßnahme hierher zu gegebener Zeit zurückkehren. Mit bestem Dank, Manuela Tischler

P

Patient 0815

05. March 2026

Ich war drei Wochen zur stationären Rehabilitation in dieser Klinik und mein Gesamteindruck war leider deutlich negativ. Bereits der erste Eindruck war ernüchternd: Die Anlage wirkt in vielen Bereichen in die Jahre gekommen. Bei den Anmeldungen und Erstgesprächen fühlte ich mich eher wie eine Zimmernummer als wie ein Patient. Die Gespräche zu Beginn beschränkten sich häufig auf die Frage „Wie geht es Ihnen?“, ohne dass ich das Gefühl hatte, dass echtes Interesse an meiner Situation bestand. Bei den physiotherapeutischen Anwendungen hatte ich überwiegend Kontakt zu Praktikanten. Bei vier von fünf Anwendungen wurde ich von Auszubildenden aus der Schule in Bad Elster behandelt. Das habe ich auf Nachfrage erfahren, als ich wissen wollte, welche Qualifikation die jeweiligen Therapeuten haben. In Gruppentherapien habe ich mich nicht getraut nachzufragen. Gegen Ende meines Aufenthalts fanden offenbar Bewertungsgespräche für die Praktikanten statt, weshalb diese häufiger zwischen verschiedenen Terminen hin‑ und hergewechselt wurden. Bei den Behandlungen, die durch Praktikanten durchgeführt wurden, war nach meinem Eindruck kein ausgebildeter Therapeut anwesend. Mein Zimmer war ein weiteres Problem: Vom dunklen Laminatboden hatte sich bereits die Farbschicht stellenweise gelöst, wodurch sich unzählige kleine braune Partikel auf der Bettwäsche verteilten. Das kommt dadurch, dass manche Patienten wahrscheinlich mit Socken im Zimmer herumlaufen und teilweise diese dann auch im Bett anhaben. Trotz intensiver Reinigung mit einem Kleberoller ließ sich das kaum beheben. Schließlich habe ich mir in Pocking neue Bettwäsche und ein Bettlaken gekauft, was ich der Klinik ebenfalls empfehlen würde. Auch kaufte ich mir einen Bodenstaubwischer, wodurch ich erkannte, dass immer wieder das Tuch voll war mit diesen dunklen Partikeln. Die Organisation der Therapien empfand ich als chaotisch. Die Terminpläne wurden häufig kurzfristig geändert, teilweise so spontan, dass weder Patient noch Therapeut informiert waren. Die Planung erfolgt offenbar durch Personen, die die Patienten nicht kennen, was sich in unpassenden oder sich ständig wiederholenden Anwendungen widerspiegelte. Ich war in verschiedenen Gruppen wie Hüftgruppe, Gehschule, Wassertherapie, Sturzprophylaxe, Ergo-Training und Caspar Telemedizin. Trotz der Vielfalt waren die Übungen oft identisch, unabhängig von Gruppe oder Therapeut. Die Gruppengrößen lagen teilweise bei 5 bis 15 Personen, wodurch individuelle Bedürfnisse kaum berücksichtigt wurden. Da ich körperlich noch recht fit bin, fühlte ich mich therapeutisch unterfordert. Beim Thema Hygiene sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Desinfektionsspender sind zwar vorhanden, aber ich habe in drei Wochen nur einmal gesehen, dass Geräte, gereinigt wurden. Auch bei Anwendungen wie Bewegungsschienen wurde vor und nach der Nutzung nicht desinfiziert. Das Qualitätsmanagement am Ende des Aufenthalts hat mich ebenfalls irritiert. Der Termin wurde von einem Auszubildenden organisiert. Die Patienten mussten ihre Bewertung auf einem Tablet abgeben, von denen nur etwa zehn verfügbar waren. Dadurch kam es zu langen Wartezeiten für rund 30 Personen. Nach der digitalen Befragung wurden zusätzlich Fragen zum Aufenthalt gestellt, die man im Raum gut hören konnte. Zum Schluss wurde ich gefragt, ob ich meine Zimmernummer angeben möchte. Ich war mir nicht sicher, ob diese Form der Rückmeldung wirklich sinnvoll oder datenschutzgerecht ist. Ein persönlicher Ansprechpartner über den gesamten Aufenthalt hinweg hätte mir sehr geholfen, war aber bei der hohen Patientenzahl offenbar nicht vorgesehen. Die wichtigsten Hinweise, die ich immer wieder erhielt, waren die 90‑Grad‑Regel für die Hüfte und der Hinweis, die Gehstützen stets mitzunehmen – auch dann, wenn ich sie nicht benötigte. Mein Fazit: Aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich diese Klinik nicht noch einmal wählen.

K

Karl-Heinz Walter

03. February 2026

Ich war vom 7. Januar 2026 an 18 Tage auf Reha in der Johannesbad Fachklinik in Bad Füssing und war vom Empfang an über die Station 2 bis zu sämtlichen Abwendungen vollauf zufrieden. Ich bin auf der Station im 2. Stock überaus kompetent und freundlich behandelt worden. Die Freundlichkeit in allen Abteilungen war sehr wohltuend. Das Essen war vom Frühstück über Mittagessen zum Abendbrot immer prima, das Servicepersonal war sehr zuvorkommend, hilfsbereit und freundlich. Ich möchte mich auf diesem Weg nochmals bedanken, dass ich hier sein durfte und dass mir ganz toll geholfen wurde. Karl-Heinz Walter

J

James Wilkinson

09. December 2025

Ich war drei Wochen im Johannesbad Bad Füssing zur orthopädischen Reha. Mein Orthopäde hat mich mit einem klaren Ziel hierher geschickt: Muskulatur im linken Bein aufbauen, um eine Knie-OP hinauszuzögern. Die Reha-Anordnung war eindeutig: regelmäßiges Gerätetraining und Physiotherapie als Hauptsäulen der Behandlung. Das tatsächliche Ergebnis: In drei Wochen erhielt ich: 2× Physiotherapie 5× Gerätetraining Für eine Reha, die gezielt auf Muskelaufbau ausgerichtet sein sollte, ist das ein schlechter Witz. Gerade die Physiotherapie hätte hier eine tragende Rolle spielen müssen. Bei der zweiten (und letzten) Physio wurde sogar festgestellt, dass sich meine Kniescheibe überhaupt nicht mehr bewegt. Wäre mehr Therapie geplant gewesen, hätte man solche Probleme früher erkannt – und behandeln können. Massive organisatorische Probleme: Die Organisation hier ist eine komplette Katastrophe: - Termine werden ultrakurzfristig umgestellt oder gestrichen - An einem einzigen Tag bekam ich zwei komplett neue Therapiepläne - Teilweise erfährt man von Änderungen erst nachträglich, weil man nicht alle 10 Minuten ins Fach schauen kann - Selbst Therapeut*innen wissen manchmal nicht, dass Termine gestrichen wurden Mir wurde von mehreren Therapeuten direkt gesagt, dass die Organisation hier massivste Probleme hat. Selbst als Patient bekommt man das jeden Tag zu spüren. Ich verstehe absolut, dass Personal ausfallen kann. Aber solche chaotischen Abläufe sind nicht normal – und für eine Reha-Einrichtung dieser Größe völlig inakzeptabel. Therapieumfang im Vergleich zu anderen Patienten: Während viele Patienten hier 6–9 Anwendungen pro Tag bekommen und davon auch profitieren, wurde ich mit 4–5 Terminen täglich abgespeist, von denen ein Großteil nicht einmal etwas mit meinem Knie oder meinem Rehaziel zu tun hatte. Mein körperlicher Zustand hat sich verschlechtert und Ich gehe in einem deutlich schlechteren Zustand nach Hause: - Mein Knie ist schlechter geworden - Meine Kniescheibe bewegt sich nicht mehr richtig - Das linke Bein zittert bereits beim einfachen Anheben - Mein Rücken schmerzt inzwischen massiv - Schmerzen strahlen bis in die Arme aus Die Reha-Wirksamkeit für mich: 0 – eher im Minusbereich Statt Verbesserung habe ich nach drei Wochen Zeit verloren, Kraft verloren und Gesundheit verloren. WLAN, Zimmer & Ausstattung: Die Zimmer sind alt, abgewohnt und renovierungsbedürftig. Das WLAN ist schwach und instabil – absolut nicht zeitgemäß. Für einen normalen Fernseher muss man extra bezahlen (1 € pro Tag). Personal: Das Personal – gerade Pflegedienst und Therapeuten – ist fachlich gut, freundlich und bemüht. An den Menschen liegt es hier definitiv nicht. Das Problem ist die Struktur, Organisation und Priorisierung innerhalb des Hauses. Gesamtfazit: Diese Reha war für mich komplett verschwendete Zeit. Ich wäre mit einer ambulanten Therapie zu Hause wesentlich besser aufgehoben gewesen. Ich habe mehrfach Probleme angesprochen – es hat sich trotz drei Versuchen nichts geändert. Die Rentenkasse selbst sagt, ich solle nicht abbrechen, weil es für die Zukunft nachteilig wäre. Das hilft aber nicht, wenn man hier faktisch keine wirksame Therapie bekommt. Ich empfehle jedem, der die Möglichkeit hat, eine andere Einrichtung zu wählen. Für Patienten, die wirklich auf aktive, gezielte orthopädische Behandlung angewiesen sind, ist dieses Haus aus meiner Sicht nicht geeignet.