Andreas
13. May 2026
Bei Ankunft in der Klinik sehr netter Empfang. Die erste Arztuntersuchung, bei einer verschnupften Ärztin der Onkologie-Abteilung, birgte erste Risiken. Die Therapien wurden nicht dem Krankheitsbild betreffend zugewiesen. Erst nach mehrmaligen Aufforderungen wurden einige Therapien gestrichen und durch geforderte Ernährungsberatung ersetzt. Die Ernährungsberatung ist sehr zu empfehlen. Sehr nettes und kompetentes Personal, dahingehend. Bereits die erste Stunde im ordentlichen Zimmer ließ die gesamte Reha als unzumutbar verlaufen. Bauarbeiten, Gerüstbauer, Rohrleger, Maler. Die gesamten drei Wochen mit bohren und hämmern verbracht. In den Fluren 4 und 5 wurden die Deckenverkleidungen entfernt, Baustellenfeeling pur. Zimmerreinigung mangelhaft bis grauenvoll! In den gesamten drei Wochen wurde das Bad / Toilette nicht einmal gereinigt!!! Lediglich der Mülleimer wurde alle drei Tage gelehrt. In der gesamten Klinik stehen ganze 2!! Wasserspender zur Verfügung, zeitlich begrenzt! Das Essen ist dem Krankheitsbild angepasst, ungewürzt , lauwarm und angedicktes Soßenpulver. Bitte beachten - Obst gibt es nur zur Mittagszeit!!! Eine Sorte Obst. Gesundes, ausgewogenes Frühstück mit besonderen Ernährungsbedürfnissen stellt eine gehobene Herrausvorderung für's Personal dar. Löffel gibt es nur durch fragen beim Personal. Wurstsorten sind immer die selben, keine Abwechslung. Am vegetarischen Donnerstag Abend gibt's auch keine Alternativen zu nicht Vegetarier. Das Servicepersonal beim Essen ist der Gesamtsituation öfter mal nicht gewachsen und Freundlichkeit ist nicht jedermans Sache. Zwei Frauen waren immer sehr nett. Die Bauarbeiten werden noch bis Dezember 26 andauern und mit erheblich mehr Baulärm als jetzt weitergehen.