Empfehlenswert, Abzüge gibt’s hier nur bei der chronologischen Abfolge der Anwendungen, sowie bei der ein oder anderen Dame vom Empfang/Rezeption. Ansonsten möchte ich das restliche Personal (Reinigungskräfte und Therapeuten) positiv erwähnen und auch die Therapien an sich machen Freude!
Besonderer Dank an die Küche; abwechslungsreich und lecker! :)
G
Giovanni Vogel
16. May 2025
Die Ärzte und Therapeuten im Reha-Zentrum Bad Bocklet sind wirklich top – freundlich, kompetent und engagiert. Man fühlt sich medizinisch sehr gut betreut und ernst genommen.
Leider ist das Pflegepersonal auf Etage 4 (Orthopädie) ein großes Gegenbeispiel: Viele Mitarbeiter wirken lustlos, unfreundlich und wenig hilfsbereit. Medikamente werden strikt nur zu den festgelegten Ausgabezeiten verteilt. Diese Zeiten hängen zwar draußen vor dem Zimmer aus, aber niemand weist einen aktiv darauf hin. Auch wenn mehrere Pflegekräfte untätig oder mit dem Handy beschäftigt sind, zeigen sie keinerlei Bereitschaft zur Flexibilität.
Ein besonders frustrierendes Erlebnis war, als ich wegen einer Blutabnahme ohnehin bei der Pflege war, meine Medikamente aber trotzdem nicht bekommen habe – mit der Begründung, dass es nicht die offizielle Ausgabezeit sei. Ich musste deshalb extra später nochmal kommen. Ähnlich war es, als mir der Arzt ein neues Medikament gegen meine Erkältung verschrieben hat: Obwohl es neu und akut war, durfte ich es laut Pflegekraft erst mehrere Stunden später abholen – sehr unverständlich und alles andere als patientenorientiert.
Der Kontrast zwischen der medizinischen Betreuung und der Pflege auf dieser Station ist leider gravierend. Mit engagierterem Pflegepersonal wäre der Aufenthalt deutlich angenehmer
S
Shelter Bloodfallen
21. November 2024
Ich war 2 mal da, wegen meiner körperlichen Fülle
Einmal im August 2022, leider nur für 2,5 Wochen und wurde wegen Coronaerkrankung vor die Tür gesetzt :-) War aber okay und verständlich. Die Alternative war Quarantaine im Appartment für den Rest der Zeit.
Dann Februar 2023 für fast 4 Wochen.
Als erstes sei positiv zu erwähnen das sich die Klinik die Kritik vom 1.Bewertungsbogen zu Herzen genommen hat, da es nur einen kleinen Raum mit Fitnessgeräten gab. Beim 2. Mal haben sie den Bücherraum zu einem 2. Fittnessraum umgestaltet (Ja, es gibt noch einen 3. Raum, der ist meist aber belegt), der bis 22 Uhr zugänglich ist. Was beim eigenständigen zusätzlichen Training sehr von Vorteil war.
Dazu kommt das Essensmenue und das Buffet. Man bekommt als Adipositaspatient keine Diät verordnet und kann sich alles nehmen. Es war sehr selten das was für mich nicht passendes beim Essensmenue dabei war, aber das Buffet war immer super, auch als Ergänzung.
Ich fragte nach warum das so ist und der Arzt sagte: überlegen sie doch mal, zuhause muss es auch funktionieren!!
Sie haben die Wahl!! Die kann ihnen keiner Abnehmen.
Das hat mich sehr beeindruckt und auch moltiviert und beim Abschlussgespräch, auf die Frage was ich vermissen werde, war das 1. das tolle Buffet :-) das gibt es zu hause nicht.
Die Appartments finde ich vollkommen okay, die 2 Zimmer mit Doppelbett sind naturlich schöner :-)
Man bekommt einen Zeitplan, bei mir mit vielen Sportterminen, Kursen z.B. Diabetes, bewuster Essen, psychologische Probleme die aufs Essen wirken, etc.
Manches kannte ich schon, anderes war hochinteressant. Da gab es ein Diabetesvortrag, ca. 1,5 Stunden eines Doktor Professors. Ich dachte hoffentlich bleibe ich wach.... Boah, war der gut. Die Zeit verging wie im Flug. Sehr guter Vortrag und sehr gut vorgetragen, der sollte einen Lehrstuhl an der Uni bekommen!!
Einen Kochkurs durfte ich machen, leider nur einen :-) hat Spass gemacht in der Gruppe zu kochen.
Es gibt einen Kälteraum, wo man ein paar Minuten drin im Kreis geht, sehr angenehm im Sommer.
Einen warmen Ruheraum mit grossen Sonnenlichtlampen und Liegen. Die Luft wird leicht mit Salz angereichert um zu entspannen. Sowas hätte ich gerne im Keller, wenn z.B. meine Zwillinge sich wieder fetzen. Nach dem Motto, Frau! Ich geh in den Keller.... muss was für die Arbeit tun :-)
Das Schwimmbad ist auch okay, leider meist voll, je nach Zeit.
Für die Freizeit gibt es einen Billiardtisch, auch einen Kirchenraum fürs Spirituelle.
Ein Gästerestaurant, mit einen kleinen Minishop mit den wichtigsten Sachen die man braucht. Zum Kaffee trinken und entspannen/lesen ist es auch gut geeignet. Abends gibt es da meistens etwas Unterhaltung in Form von Klavier oder Gesang.
Ausserhalb der Klinik kann man schön wandern, es gibt auch Wanderkurse und dazu noch unterteilt im Schwierigkeitsgrad.
Ist man mit dem Auto da, so kann man z.B. auch mal ins Kino, etc. fahren. Es gibt aber auch Samstags/Sonntags Bustouren in die Nachbarstädte.
Nun ein paar negative Sachen. In den Umkleiden beim Schwimmbad fehlen meiner Meinung nach Gummimatten, wo man sich drauf stellen kann.
Wäsche wäscht man selber im Waschraum. Man trägt sich mit der Zimmernummer in dem Terminplanerbuch des jeweiligen Gerätes ein. Das wird beim Einführungskurs am Anfang auch gesagt. Es kommt aber nicht selten vor das manche ihren Zeitslot verschlafen und/oder einfach ihre Klamotten rein tun, ohne das sie sich für die Zeit eingetragen haben. Sehr ärgerlich wenn der eigene Tagesplan sehr voll ist!!
Ansonsten finde ich die Klinik voll okay, die Trainer*innen waren immer nett. Habe nette Leute/Gesprächspartner kennen gelernt und ja, es gibt da auch welche mit denen man nicht kann, welche die nur am meckern sind. Das hat man aber überall!!
Ich habe jedesmal ca. 15 Kilo abgenommen. Das schwierigste ist das Gelernte zu Hause umzusetzen/einzubauen.
Und zuletzt gesagt liegt es auch an der eigenen Einstellung wie die Kurerfahrung ist. Geht man schon schlecht gelaunt zur Kur, macht nur das Minimalste, was erwartet man dann?