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Rick Hogewind
19. April 2026
REHAKLINIK MEDIAN AM PARK, BAD BERTICH
Heute nach 18 Tagen Aufenthalt in der Rehaklinik
Median am Park in Bad Bertrich wieder zu Hause.
Hier meine Eindrücke:
UNTERKUNFT
Zimmer und Bad waren in Ordnung.
Die Matratze war sehr hart, aber auf meine Bitte hin wurde mir sofort eine Matratzenauflage gebracht. Danach war es gut.
ÄRZTLICHE VERSORGUNG
Freundliches und sehr hilfsbereites Personal, sowohl die Krankenschwestern als auch die Ärzte.
DIE THERAPIEN
Die überwiegend in Gruppen stattfindenden Therapien waren nicht besonders anstrengend. Während meines gesamten Aufenthalts hatte ich zweimal täglich 20 Minuten Einzeltherapie. Außerdem eine Lymphdrainage-Sitzung, zwei Rotlichtbehandlungen und zwei Lymphamat-Behandlungen. Da meine Operationswunde noch nicht vollständig verheilt war, konnte ich nicht an der Therapie im Schwimmbad teilnehmen. Die sogenannte Terrassentherapie stand fast täglich auf dem Programm. Dies bestand aus unbeaufsichtigten Runden auf der Terrasse. Ich frage mich, ob dies auch zu den von der Versicherung erstatteten Therapien gehört.
Ich möchte außerdem anmerken, dass an einem Tag die verschiedenen Therapiesitzungen sehr schnell hintereinander stattfanden, während am nächsten Tag stundenlange Leerlaufzeiten dazwischen lagen.
DIE MAHLZEITEN
Morgens und abends gab es Brot. Die Auswahl an Brot und Belägen war ausreichend. Das warme Mittagessen war enttäuschend schlecht. Es schmeckte nach nichts und das Gemüse war verkocht. Um mich herum hörte ich regelmäßig Patienten, die sich über die schlechte Qualität des Essens beschwerten. Es lag also wirklich nicht an meinem persönlichen Geschmack.
ALLGEMEIN
Die Rezeption war von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und samstags und sonntags geschlossen. Für eine Arztpraxis ist das ziemlich ungewöhnlich. Alles musste bar bezahlt werden. Patienten werden zwar im Voraus darauf hingewiesen, keine großen Geldbeträge mitzubringen, aber die Möglichkeit, mit Karte zu bezahlen, gab es nicht. Bargeld kann nur am Geldautomaten am Ortsausgang abgehoben werden. Für Menschen mit Behinderungen ist dies daher unmöglich.
Die Nutzung von Welan kostet 35,00 €!
Das finde ich seltsam. Schließlich hängt eine Internetverbindung doch nicht von der Anzahl der Nutzer ab.
Außerdem gibt es abends und am Wochenende kaum etwas zu unternehmen.
Es wurde auch nichts zur Unterhaltung der Patienten angeboten.
Ich persönlich hatte den Vorteil, dass ich noch einigermaßen mobil war und ins Dorf fahren konnte, um etwas zu erledigen. Im Winter ist das aufgrund des schlechten Wetters und der geschlossenen Restaurants weniger möglich. Die Langeweile wird dann noch schlimmer sein.
Aus den genannten Gründen kann ich einen Aufenthalt in dieser Reha-Klinik nicht empfehlen.
Erik J. Hogewind
19. April 2026
Ich schreibe diese Bewertung im Auftrag meiner Mutter, die vom 19.03. bis 18.04. einen Aufenthalt in dieser Reha-Klinik hatte.
Sie hat sich von Anfang an sehr gut aufgehoben gefühlt. Besonders hervorgehoben hat sie die freundliche, wertschätzende und zugleich professionelle Atmosphäre, die ihren Aufenthalt sehr angenehm gemacht hat.
Ein ganz besonderer Dank gilt den beiden Ärzten Dr. Popa und Dr. Homsi, die sie mit großer Kompetenz, Geduld und Menschlichkeit begleitet haben. Sie haben sich stets Zeit genommen, alles verständlich zu erklären, und meiner Mutter das Gefühl gegeben, in den besten Händen zu sein.
Ebenso möchte sie allen Therapeuten ihren herzlichen Dank aussprechen. Das Engagement, die Motivation und die individuelle Betreuung haben maßgeblich zu ihrem Fortschritt beigetragen. Sie hat sich jederzeit ernst genommen und hervorragend unterstützt gefühlt.
Die Kombination aus fachlicher Exzellenz und menschlicher Wärme macht diese Klinik zu einem besonderen Ort der Genesung. Meine Mutter ist sehr dankbar für die Unterstützung, die sie dort erhalten hat, und würde die Klinik jederzeit weiterempfehlen.
Ein kleiner Verbesserungspunkt betrifft das Essen: Hier sieht sie noch etwas Potenzial, insbesondere in Bezug auf Abwechslung und Geschmack.
Nach 3 fach Bypass OP vom 11.02.26 - 03.03.26 in dem Haus verbracht!
Die Pflegekräfte sind durchweg sehr freundlich und hilfsbereit.
Hervorheben möchte ich Herrn Tasic, seine Vorträge zur Herzgesundheit sind gezeichnet von Wissen und Engagement, darüber hinaus zeichnet er sich für das Ergometer Training als qualifizierter Ansprechpartner aus.
Negativ anzumerken ist das Essen, Katastrophe!
Auch wird nicht bzw. sehr wenig auf die individuelle Leistungsfähigkeit der einzelnen Patienten eingegangen, ich war hier täglich unterfordert!
G
Gabi Hatz
28. December 2025
War Ende Januar 2025 2 Wochen in der Reha Klinik nach einer Hüftop. Ich fand es in Ordnung, auch wenn das Zimmer sehr alt, sehr groß war. Hatte aber alles was ich benötigte. Ärzte wie Pyiotherapeuten und das Personal im Speiseraum waren alle sehr nett und freundlich. Frühstück und Abendessen war in Ordnung, das Mittagessen so la la. Hatte Mittags eh keinen großen Appetit. Der Aufenthalt hat mir mit den Pysiostunden gereicht und ich habe mich gut erholt und das ist doch das wichtigste. Mir geht es heute Super, merke gar nicht mehr das ich eine neue Hüfte habe. Ich kann nur für mich sprechen und möchte mich dennoch heute für den netten Aufenthalt bedanken!
M
Mechtild Jansen
09. November 2025
Ich befinde mich seit dem 14.10.25 (bis zum 11.11.25) in der Reha Klinik "Am Park". Ein großes Lob und Dankeschön an Dr. Popa und dem gesamten Personal - sei es Therapeuten*innen, Pflegepersonal, Servicepersonal oder Reinigungspersonal. Alle sind superfreundlich und hilfsbereit. Selbst die Termine der einzelnen Anwendungen wurden immer pünktlich eingehalten. Die gesamte Therapie hat mir sehr gut geholfen - der Aufenthalt hat essich gelohnt.
Auch über die Verpflegung gibt es nur wenig zu "meckern". Kartoffeln, Reis und Nudeln könnten ein wenig mehr Salz im Kochwasser vertragen. Suppen, Soßen, Fleisch und Gemüse schmeckten meistens überraschend gut. Die angebotenen Beilagen zum Frühstück und Abendbrot waren abwechslungsreich.
Ein Wort an die ewig meckernden Mitpatienten "Wir sind in Reha und nicht auf der Flucht". Eine konstruktive Kritik in freundlichen Ton wird mehr helfen als das dauernde Genörgel.
Schade ist nur, dass der "Sanierungsstau" am Gebäude den Aufenthalt ein wenig trübte. Manchmal hatte man den Eindruck, das Personal kämpft gegen Windmühlenflügel.