Lisa Schmidt
21. May 2026
Grundsätzlich haben wir die Praxis bei unserem ersten Termin zunächst als freundlich und kompetent wahrgenommen. Auch Herr Fritzsche und das Team machten auf mich einen fachlich guten Eindruck. Dennoch bin ich leider mit einem unguten Gefühl nach Hause gegangen. Es handelte sich um die U7a meines noch nicht dreijährigen Sohnes und gleichzeitig um unseren allerersten Termin in dieser Praxis. Entsprechend war mein Sohn zunächst zurückhaltend und wollte sich bei einigen Untersuchungen nicht direkt untersuchen lassen. Dass ich ihn dabei kurz festhalten musste, finde ich völlig nachvollziehbar und gehört für mich in diesem Alter manchmal dazu. Was mich allerdings sehr beschäftigt hat, war eine abschließende Bemerkung von Herrn Fritzsche. Sinngemäß wurde gesagt, wir müssten aufpassen, dass dieses Verhalten nicht zur „regelmäßigen Show“ werde und man konsequent sein müsse, da es sehr „inszeniert“ wirke. Diese Aussage empfand ich als wenig einfühlsam – insbesondere, wenn man ein Kind zum ersten Mal erlebt und es sich um ein noch sehr kleines Kind handelt, das sich in einer ungewohnten Situation befindet. Ich habe mich dadurch leider etwas bewertet gefühlt. Mir hätte an dieser Stelle mehr Verständnis und ein empathischerer Umgang gutgetan. Schade fand ich auch, dass der Termin für meinen Sohn ohne einen kleinen positiven Abschluss endete. Mir ist wichtig zu betonen, dass ich niemandem böse Absicht unterstelle und die Praxis ansonsten einen guten Eindruck gemacht hat. Trotzdem wollte ich dieses Feedback ehrlich teilen, weil ich glaube, dass gerade in der Arbeit mit kleinen Kindern und unsicheren Eltern Einfühlungsvermögen eine große Rolle spielt.