Sarah S
11. June 2026
Meine Mutter hatte Ende letzten Jahres / Anfang dieses Jahres einen Termin für heute bei Dr. Rahmeh bzw. einem Kollegen in Neuwied vereinbart, da sie unter starken Schmerzen leidet. Nach monatelanger Wartezeit wurde sie heute – am Tag des Termins – angerufen und informiert, dass der Termin wegen eines Notfalls auf September verschoben wird. Selbst die Möglichkeit, mit längerer Wartezeit trotzdem noch behandelt zu werden, wurde ausgeschlossen. Dass Notfälle Vorrang haben, ist selbstverständlich. Was jedoch schwer nachvollziehbar ist: Einen Patienten mit akuten Beschwerden nach vielen Monaten Wartezeit am selben Tag abzusagen und anschließend erneut mehrere Monate warten zu lassen, wirkt wenig patientenorientiert und hinterlässt den Eindruck, dass mit der Zeit und Belastung der Patienten nicht ausreichend sensibel umgegangen wird. Für Menschen mit Schmerzen ist so ein Umgang extrem frustrierend und enttäuschend. Ich hätte zumindest erwartet, dass eine zeitnahe Alternative oder eine andere Lösung angeboten wird.