Jeder sollte für die Möglichkeit einer solchen stationären Reha dankbar sein, in der meisten Ländern der Welt gibt es so etwas nicht.
Ich war hier zur Reha nach einer Knieprothesen OP und war sehr zufrieden. Das gessmte Personal war freundlich, kompetent und zugewandt, man konnte bei den Therapeuten immer Fragen stellen, und sie sind auf die individuelle Situation der Patienten eingegangen. Man hat wirklich gemerkt, dass sie ihren Beruf gerne machen. Besonders danke ich meiner Physiotherapeutin Fr. Striewe und Oberarzt Dr. Papadopoulos.
Das Küchenpersonal war auch immer freundlich und hilfsbereit und beim Essen gab es immer viel Auswahl.
Im Haus gibt es auch einen Kiosk, wo man Kaffee und Kuchen und einige andere Gebrauchsgegenstände kaufen kann.
Es gibt sogar einen extra Klinikbus, mit dem man vom Klinikeingang in den Ort fahren kann.
Ich kann die Nordseeklinik uneingeschränkt weiterempfehlen.
R
Renas Montez
13. May 2026
Enttäuschender geht es nicht , im Groben Ganzen sinnlos und Zeitverschwendung und ohne Erfolg entlassen.
Patienten der Rentenversicherung sind hier ganz klar im Nachteil , hier wird zweierlei Maß gemessen
Ärzte hören nicht zu , Rezeptionistin unhöflich und desinteressiert , Gymnastik war super und auch orientiert auf die Beschwerden , Essen war super und die bedienungen auch , Geräte im Freien Training defekt , schlecht einzustellen und veraltet
Die Zimmer ? Alles veraltet , verschmutzt , verschimmelte fugen im Bad , in der Toilette klebten Ablagerungen von vor 15 Jahren
Hier würde ich nie wieder hin wollen negativ überwiegt positiv
S
Sabrina Ennen
13. April 2026
Ich möchte mit dem Positiven beginnen:
Das Essen ist wirklich super und die komplette Crew im Restaurant ist einfach wundervoll und sehr zuvorkommend. Ebenso sind alle Physiotherapeuten und Behandler in den verschiedensten Bereichen unglaublich bemüht, gehen individuell auf einen ein und helfen, wo sie können. Auch das Pflegepersonal ist top und stets hilfsbereit. Dafür vergebe ich gerne meine 3 Punkte.
Nun zu den weniger schönen Dingen – angefangen bei der Klinikorganisation:
Am Empfang arbeitet insbesondere eine Dame, die meiner Meinung nach dort absolut fehl am Platz ist. Ich habe selbst lange am Empfang gearbeitet und weiß, dass man dort das Aushängeschild der Einrichtung ist. Diese Mitarbeiterin war jedoch unhöflich und hat sich sogar in Anwesenheit von Patienten über andere ausgelassen – ein absolutes No-Go.
Zimmer: Ich weiß, dass die Zimmer nun nach und nach renoviert werden sollen. Ich selbst hatte noch ein älteres Zimmer, was grundsätzlich kein Problem für mich ist. Allerdings lässt die Sauberkeit stark zu wünschen übrig. Es wird nur oberflächlich gereinigt – Ecken, Bereiche hinter der Heizung etc. sind stark verstaubt. Mein Waschbecken hat beim Aufdrehen des Wasserhahns komplett geleckt – so etwas sollte eigentlich auffallen. Nachdem ich es gemeldet habe, wurde es immerhin schnell behoben (positiv).
Die Klospülung lief allerdings von Anfang an dauerhaft durch. Trotz mehrfacher Meldung am Empfang passierte zunächst nichts. Erst als ich meiner Stationsschwester mitteilte, dass ich aufgrund des Geräuschs nicht schlafen kann und Unterstützung benötige, wurde nach 6 Tagen endlich etwas unternommen.
Auch die Dusche habe ich ausschließlich mit Badelatschen genutzt, da ich hygienisch kein gutes Gefühl hatte.
Nun zu den Ärzten:
„Stets bemüht“ trifft es hier leider ganz gut. Ich hatte insgesamt vier verschiedene Ärzte, und erst der Arzt beim Abschlussgespräch hat mir wirklich zugehört – leider zu spät. Und das, obwohl bereits im September 2025 (Reha Ende Februar bis März 2026) alle meine Unterlagen der Einrichtung vorlagen. Meine Unterlagen wurden offenbar dennoch nicht gründlich gelesen, sodass sich lange nur auf einen kleinen Teil meiner Beschwerden konzentriert wurde. Trotz mehrfacher Hinweise meinerseits wurden weitere wichtige Punkte erst nach und nach berücksichtigt.
Ich hätte meine Reha zudem gerne verlängert (über die DRV) und habe dies bereits nach einer Woche angesprochen. Mir wurde jedoch gesagt, dass dies nicht möglich sei. Umso irritierender war es, dass mein Tischnachbar, der über die BG kam und erst drei Tage vor Ort war, aktiv auf eine Verlängerung angesprochen wurde.
Das führt mich zu meinem größten Kritikpunkt:
Die Zwei-Klassen-Behandlung ist hier deutlich spürbar. BG-Patienten erhalten sichtbar mehr Leistungen, haben weniger verpflichtende Termine und mehr Freiheiten – während DRV-Patienten ein strikteres Programm absolvieren müssen. Dieses Ungleichgewicht wird nicht nur wahrgenommen, sondern auch offen kommuniziert, in dem gesagt wird, das es für BG Patienten mehr Geld gibt.
Ich bin nach 3 Wochen Reha arbeitsunfähig entlassen worden und versuche nun selbstständig wieder fit zu werden.
Fazit:
Die therapeutischen Leistungen und das Pflegepersonal sind wirklich hervorragend – dafür ein großes Lob. Allerdings trüben organisatorische Mängel, Hygieneprobleme und die wahrgenommene Ungleichbehandlung den Gesamteindruck erheblich. Aus diesem Grund würde ich mich nicht erneut für diese Einrichtung entscheiden.
B
Birgit Klenk
03. March 2026
Nach einer OP (Knie-TEP) im Februar 2026 bin ich für drei Wochen in die Klinik gekommen. Vom ersten Tag an habe ich mich wohlgefühlt. Alle Mitarbeiter, von der Reinigungskraft bis zum Ärzteteam, waren sehr freundlich, hilfsbereit und haben mit ihrer Kompetenz geholfen, den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.
Ich wollte wieder auf die Füße kommen - und genau das haben dort die Therapeuten und alle anderen netten MA so weit möglich, erfolgreich geschafft.🤗 Wer das berühmte 'Haar in der Suppe' sucht findet es, aber ich glaube es liegt auch an der eigenen Einstellung. Wie man in den Wald herein ruft, so schallt es auch heraus.
Mir wurde dort bestens geholfen und ich hoffe diese Klinik wieder besuchen zu dürfen wenn das andere Knie ersetzt werden sollte.
Birgit aus Schleswig
D
Daniel Werner
21. August 2025
Reha am Wohlfühlort
Ich hatte einen rundum gelungenen Aufenthalt in der BG Nordsee Rehaklinik in Sankt Peter-Ording. Die therapeutischen Anwendungen sind hervorragend konzipiert und werden mit spürbarem Engagement des gesamten Teams durchgeführt. Selbst vermeintlich einfache oder monotone Übungen werden so vermittelt, dass eine motivierende und positive Grundstimmung entsteht, die sich spürbar auf die gesamte Reha-Gruppe überträgt.
Auch die medizinische Betreuung war überzeugend: Die Ärzt:innen und das Pflegepersonal sind aufmerksam, zugewandt und kümmern sich intensiv um das Wohl der Rehabilitand:innen.
Die Klinik verfolgt mit der Brügger-Methode einen ganzheitlichen Ansatz, der auf Eigenverantwortung und Motivation setzt. Der gezielte Impuls zur Aktivierung wirkt nachhaltig – in Kombination mit der wohltuenden Umgebung von Sankt Peter-Ording eine ideale Grundlage für eine erfolgreiche Reha. Ich konnte viele wertvolle Impulse für meine Genesung mitnehmen.
Die Ausstattung – Schwimmbad, Sauna, Fitnessstudio, Gymnastikraum – ist sehr gut, und es gibt die Möglichkeit zum eigenständigen Training außerhalb der Therapiezeiten.
Besonders positiv hervorheben möchte ich zudem die ausgezeichnete Qualität der Verpflegung – die vegetarischen Gerichte waren kreativ, abwechslungsreich und geschmacklich auf sehr hohem Niveau.
Ich kann die Klinik uneingeschränkt weiterempfehlen.