Abdulrahman ibrahim
29. April 2026
Ich war am 29.04.2026 gegen 14:00 Uhr mit meiner Familie bei Marienstift Arnstadt zu einem telefonisch vereinbarten Termin. Schon der Ablauf vor Ort war chaotisch und absolut unflexibel. An der Anmeldung bekamen wir die Nummer 477. Bei der Aufnahme wurde festgestellt, dass wir die Unterlagen (gelbes Heft und Überweisung) vergessen hatten – ärgerlich, ja, aber menschlich. Ich habe sofort erklärt, dass ich alles als Fotos auf dem Handy habe und sogar angeboten, die Unterlagen schnell von zu Hause zu holen. Das wurde ohne jede Diskussion einfach abgelehnt. Statt lösungsorientiert zu handeln, wurde direkt nur auf einen neuen Termin verwiesen – obwohl ich extra Urlaub genommen habe und die vorgeschlagenen Termine für uns nicht möglich sind. Noch fragwürdiger wurde es, als eine Mitarbeiterin behauptete, wir seien zu spät gewesen – was schlicht nicht stimmt. Wir waren pünktlich um 14:00 Uhr da. Gleichzeitig hieß es dann, die Ärztin würde gleich gehen und deshalb könne die Untersuchung nicht mehr stattfinden. Zu dem Zeitpunkt war es gerade mal ca. 14:15 Uhr. Das wirkt insgesamt wenig nachvollziehbar. Währenddessen wurden andere Patienten mit späteren Nummern weiterhin aufgerufen und behandelt. Eine klare und faire Struktur war für mich nicht erkennbar. Besonders negativ ist mir der Umgangston aufgefallen: Statt Verständnis oder zumindest sachlicher Kommunikation gab es wiederholt nur ein knappes „geht nicht“. Kein Versuch, eine Lösung zu finden, keine erkennbare Kundenorientierung und vor allem keinerlei Empathie – obwohl es hier um ein Kind ging. Auch an der Rezeption konnte oder wollte niemand weiterhelfen. Man wurde lediglich wieder zurückgeschickt und im Grunde abgefertigt. Mein persönlicher Eindruck: unorganisiert, unflexibel und im Umgang mit Patienten sehr enttäuschend. So stellt man sich einen Termin in einer medizinischen Einrichtung definitiv nicht vor.