Ich war jetzt "nur" als Gast anwesend, jeweils für 3 Tage.
Meine Familie und ich können die schlechteren Rezessionen hier kaum nachvollziehen. Die Zimmer sind wirklich völlig ausreichend. Einziger Kritikpunkt sind die harten Matratzen, auch wenn man diese drehen kann, waren sie uns trotzdem zu hart.
Das Essen war wirklich super. Frühstück und Abendessen eine sehr sehr ausreichende Auswahl. Mittagessen vollig okay und vom Geschmack her wirklich gut.
Man muss auch bedenken, dass das kein 5 Sterne Hotel ist.
Das Personal egal wer wirklich sehr nett und auch hilfsbereit.
Die Möglichkeiten dort spazieren zu gehen sind auch nahezu grenzenlos. Direkt an der Ostsee und direkt neben dem Kölpinsee. Der Wald neben der "Klinik" ist wunderschön und lädt wirklich dazu ein ihn zu durchqueren und dann zur Ostsee abzubiegen.
Alles in alles danken wir denen, mit denen wir dort zu tun hatten und freuen uns schon auf das nächste Mal, falls diese Reha wieder zur Auswahl steht.
Wir waren zur Kinder- Reha in der Klinik. Mein Sohn hat Asthma, es war unsere erste Reha.
In der Klinik wurden wir freundlich begrüßt, erhielten ein schönes Zimmer. Die ersten Tage waren anstrengend, weil man aber auch alles erkundet und sich selbst erst zurecht finden muss. Die Therapien haben meinem Sohn gefallen und ihm auch gesundheitlich geholfen- unser Plan ist also aufgegangen. 😉
Die Vorträge für die Eltern waren interessant gehalten, anregend und lehrreich. Alle Mitarbeiter (Reinigung, Küche, Empfang, Schwestern, Therapeuten) waren freundlich und hilfsbereit. Auch die Arbeit im Hintergrund (Therapieplanung) ist lobend zu erwähnen. Das Essen war ok, natürlich kein Hotel gebucht. Die Lage ist super nah am Meer. Uns hat es sehr gut gefallen und es wäre unser Erstwunsch, bei erneutem Reha- Antrag.
Leider keine Empfehlung.
Für Therapiekinder wird hier nichts wirklich Sinnvolles angeboten. Es fehlt komplett an individuellen und gezielten Maßnahmen.
Die Matratzen sind eine Katastrophe – gerade wenn man wegen Rückenbeschwerden dort ist, absolut kontraproduktiv. Auch die Dusche war teilweise verschimmelt.
Das Essen ist schlecht. Morgens und abends immer das Gleiche, mittags kaum genießbar.
Die Anwendungen sind extrem schlecht verteilt. In der ersten Woche viel zu viele Termine, man hat kaum Luft zum Atmen. In der letzten Woche dagegen fast gar nichts mehr, man langweilt sich eher.
Und bitte sparen Sie sich die Ausrede, dass das so gewollt ist, damit man sich am Ende mehr erholen oder mehr Zeit für die Kinder hat. In der Praxis funktioniert das so nicht – sinnvoll wäre eine durchgehend ausgewogene Planung.
Ich kann mir die vielen positiven Bewertungen nur so erklären, dass es für Menschen passend ist, die einfach Abstand vom Alltag, Job oder Haushalt brauchen. Für diese Zielgruppe mag es funktionieren. Wer jedoch wirklich Entlastung vom Alltag mit Kindern sucht und hofft, auch mal Zeit für sich zu haben, ist hier aus meiner Sicht fehl am Platz. Durch die Situation vor Ort verbringt man eher noch mehr Zeit mit den Kindern als zu Hause, auch weil die Kinderbetreuung keine wirkliche Entlastung darstellt.
Und auch die oft genannte Begründung, dass eine Mutter-Kind-Kur vor allem die Bindung stärken soll, greift aus meiner Sicht zu kurz. Wenn bereits eine stabile Bindung besteht, ist das nicht der Punkt – vielmehr geht es um Entlastung, die hier nicht gegeben ist.
Insgesamt keine erholsame und nicht die erwartete therapeutische Umgebung.
S
Stephanie P.
16. May 2026
Meine Tochter und ich verbrachten vor kurzem unsere Mutter-Kind-Kur in dieser Klinik. Es war meine 4. Kur und ich muss sagen, dass wir uns hier sehr wohl gefühlt haben.
Ausnahmslos jeder vom Personal war sehr hilfsbereit und freundlich, egal welches Anliegen man auch hatte. Man hatte das Gefühl, dass jeder dort seinen Job gern und mit Leidenschaft macht. Das Therapieangebot war vielseitig und die Therapeutinnen super.
Das Essen war bisher das Beste „Kur-Essen" , was wir haben durften. Sehr abwechslungsreich, es gab in 3 Wochen nie das gleiche Mittagessen und wenn mein Kind sich sogar Nachschlag holt, hat das was zu heißen ;-). Zum Frühstück und Abendbrot gab es immer ein kleines Extra, dazu täglich wechselndes Salatbuffet. Ehrlich...da isst man in manchem Hotel schlechter.
Gut fand ich auch, die Aufteilung des Essbereiches in drei Räume. Ich empfand die Mahlzeiten daher als relativ ruhig und entspannt im Gegensatz zu anderen Kliniken.
Vielleicht sind zusätzliche Kreativangebote am Nachmittag noch eine kleine Verbesserungsmöglichkeit. Man kann sich allerdings auch gut so beschäftigen, mit dem OSU-Shuttle und der Bahn ist man schnell in den Nachbarorten. Auch der Strand ist nicht weit weg.
Nochmals herzlichen Dank an das Küchen- und Reinigungsteam, an Ärzte und Pfleger, an alle Therapeutinnen (Barbara…ich versuche jeden Tag achtsam zu sein😉), an die Kinderbetreuung, an die Rezeption, und alle, die ich vielleicht vergessen habe. Ihr habt uns eine wunderschöne Zeit geschenkt und wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
M
Markus Öhler
05. April 2026
Die Kinder- und Jugendrehabilitation in der Johannesbad Fachklinik Ostseestrand kann ich aus eigener Erfahrung wirklich empfehlen – meine Tochter ist inzwischen das vierte Mal hier.
Ich war bei drei Aufenthalten selbst als Begleitperson dabei und habe den gesamten Ablauf direkt miterlebt. Vom ersten Aufnahmegespräch bis zur täglichen Therapie merkt man, dass hier strukturiert gearbeitet wird und die Abläufe sitzen. Es ist kein Chaos, sondern ein klar durchdachtes System.
Was sich über die Jahre bestätigt hat: Das Personal ist durchweg engagiert. Ärzte, Therapeuten und Pädagogen nehmen sich Zeit, erklären verständlich und gehen individuell auf die Kinder ein. Gerade als Elternteil bekommt man das sehr intensiv mit und fühlt sich nicht außen vor, sondern wirklich eingebunden.
Die Therapien sind sinnvoll aufgebaut und greifen ineinander. Es wird nicht einfach nur „Programm abgespult“, sondern geschaut, was das Kind wirklich braucht. Auch die Schulungen für Eltern und Kinder sind hilfreich und praxisnah, nicht nur Theorie.
Besonders positiv: die Entwicklung meiner Tochter. Am Anfang war vieles neu und ungewohnt, inzwischen ist sie 14 und fährt selbstständig zur Reha – und kommt gut klar. Das zeigt, dass hier nicht nur behandelt wird, sondern auch Selbstständigkeit aufgebaut wird.
Auch abseits der Therapie wird viel geboten. Die Freizeitmöglichkeiten sorgen dafür, dass die Kinder nicht nur „Patienten“ sind, sondern auch einfach eine gute Zeit haben.
Fazit: Fachlich stark, menschlich konstant gut und über Jahre zuverlässig. Dass meine Tochter inzwischen alleine hinfährt und wir trotzdem weiterhin diese Klinik wählen, sagt eigentlich alles.