D. R.
20. May 2026
Leider fühle ich mich als chronisch kranke Patientin in dieser Praxis nicht ausreichend unterstützt. Nachdem bei mir Morbus Crohn vom Facharzt diagnostiziert wurde, sollte ich das verordnete Cortison zunächst über den Hausarzt erhalten. Nach einer einmaligen Verschreibung wurde mir jedoch mitgeteilt, dass das Medikament aufgrund des Budgets nicht weiter verordnet werden könne. Verständnis für wirtschaftliche Vorgaben habe ich grundsätzlich, dennoch erwarte ich bei einer chronischen Erkrankung eine bessere Unterstützung und Begleitung. Besonders enttäuschend war für mich die Situation bezüglich der empfohlenen Kontrolluntersuchung. Laut Arztbrief des Facharztes sollte spätestens nach drei Monaten eine Stuhlprobe zur Kontrolle des Calprotectin-Werts erfolgen, um festzustellen, ob weiterhin Entzündungen bestehen. Dies wurde zuvor auch mit meiner Hausärztin abgesprochen. Als ich die Probe dann wie besprochen abgeben wollte, wurde mir an der Anmeldung gesagt, dies sei ebenfalls „nicht im Budget“ und ich müsse dies als Privatleistung selbst zahlen. Als Patientin mit einer chronischen Erkrankung wünsche ich mir ernst genommen zu werden und notwendige Kontrollen nicht aus Kostengründen infrage gestellt zu bekommen. Leider habe ich mich in dieser Praxis damit eher allein gelassen gefühlt.